News-Archiv

Trends der Woche

Roboterpolizisten in Dubai, HoloLens die auf den emotionalen Zustand von Fluggästen eingehen und eine App die Gehirnerschütterungen diagnostiziert. mehr lesen

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Trends der Woche

Zahnkorrektur zum Selbermachen, das neue Tool „ParlAI“ von Facebook und die Sicherung der Artenvielfalt via Onlinemarktplatz. mehr lesen

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Trends der Woche

Amazon Echo Show, eine künstliche Intelligenz die Kriminalpolizisten bei ihrer Arbeit unterstützt und ein Stuttgarter Star-Up. mehr lesen

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Der „Shop of the Future“ in London, die Abschaffung des Münzgeldes in Südkorea und der intelligente Verkaufsautomat „Vicki“. mehr lesen

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Erfolgreiche Partnerschaft mit Coop


Relaunch des Supercard-prämienshops

Für diconium digital solutions (vormals dmc digital media center) gibt es innerhalb der erfolgreichen Partnerschaft mit Coop erneut Grund zu feiern: Für die europaweit agierende Schweizer Coop-Gruppe mit ihren beiden Geschäftsbereichen Detailhandel und Großhandel/Produktion wurde der Relaunch des Supercard-Prämienshops realisiert.

Das auf SAP Hybris basierende Projekt wurde agile in einem Multivendor-Umfeld verwirklicht. Das Leistungs-Portfolio von diconium digital solutions beinhaltet zudem IT-Consulting, Software Development sowie Test- und Service-Management. Hierbei wurde ein SAP Hybris DataHub eingesetzt sowie das Loyalty-System (SAP CRM) angebunden.

Neben der signifikanten Vereinfachung gewachsener komplexer Prozesse wurden erfolgreich kurze Releasezyklen eingeführt. Ein beachtlicher Kernerfolg ist zudem die deutliche Umsatzsteigerung des Prämienshops.

Coop Genossenschaft Schweiz

Jetzt downloaden: Details zur Coop-Success-Story (PDF)

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Trends der Woche

Intelligente Sportbekleidung, Fahrzeugentwicklung mit Hilfe von Mixed Reality und die erste kommerzielle Verwendung von Drohnen im Stadtgebiet – das sind die Trends der Woche! mehr lesen

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Trends der Woche

„Albert“, die künstliche Intelligenz aus dem Spiegel, ein multifunktionaler 3D-Drucker und ein Café als digitale Bankfiliale – viel Spaß mit den Trends der Woche! mehr lesen

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Trends der Woche

Dunkin’ Donuts per Navigations-App, eine Gesichtserkennung die Toilettenpapierdiebe stoppt und eine schmerzfreie Alternative zur Impfspritze – das sind die Trends für diese Woche. mehr lesen

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diconium eröffnet Standort in Lissabon

Nach Bangalore, Detroit und Peking eröffnen wir in Lissabon den vierten Standort außerhalb Deutschlands, seit Februar bauen unsere Kollegen ihr Office in der Stadt am Tejo auf. Geplant wird mit rund 30 neuen Arbeitsplätzen in den nächsten zwei Jahren. Unsere Kollegen arbeiten hierbei eng mit ihrem Partner Adobe zusammen und können Kunden den kompletten Umfang der Adobe Marketing Cloud anbieten.

Warum Lissabon?

Die portugiesische Hauptstadt hat sich seit der Jahrtausendwende zu einem Hot-Spot für junge Unternehmer entwickelt. Auf der iberischen Halbinsel wurden zahlreiche Start-Ups gegründet, die sich auch mit der digitalen Transformation befassen. 2016 reagierte die Branche auf die wachsende Digitalszene mit dem Umzug einer der größten Internet-Konferenzen der Welt von Dublin nach Lissabon: Die jährlich stattfindende Web Summit unterstreicht Lissabons Ambitionen zu einem der größten Marktplätze Europas für Technologie zu werden.

Genau das richtige Umfeld für die Eröffnung unseres nächsten Standorts. Andreas Schwend, einer unserer beiden Founder, bringt es auf den Punkt:

„Die Rahmenbedingungen in Lissabon sind optimal für unser agiles Digitalunternehmen: Wir treffen hier auf eine sehr fortschrittliche und ambitionierte Unternehmenskultur, die den Prozess der digitalen Transformation vorantreiben möchte. Dabei sehen wir großes Potential im Neugeschäftssegment und freuen uns auf die Gespräche mit der Gründerszene. Auf der anderen Seite passen wir uns unserem eigenen Wachstumskurs an und bieten unseren internationalen Bestandskunden weitere Ansprechpartner vor Ort.“

Markus Böhm, Managing Director von diconium digital solutions, sieht in Lissabon die Möglichkeit internationale Talente für das Unternehmen zu gewinnen:

„Lissabon ist ein Treffpunkt für junge Kreative mit einem tiefen Verständnis für digitale Themen. Unter dem Einfluss neuer kultureller Anstöße und Arbeitsweisen erweitern wir auf natürliche Weise unseren Unternehmenshorizont. Langfristig wollen wir gezielt Toptalente mit einem attraktiven Arbeitsplatz an uns binden. Auf der iberischen Halbinsel können sich unsere Mitarbeiter sowohl beruflich als auch privat optimal entfalten. Diese Balance ist uns sehr wichtig und wir freuen uns darauf, ein tolles Team in der Stadt am Tejo aufzubauen.“

Interesse geweckt? Wir wachsen rasant und sind ständig auf der Suche nach neuen Kollegen., insbesondere jetzt zur Eröffnung unseres
Standorts Lissabon. Zu den Einstiegsmöglichkeiten in Lissabon geht es hier.

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Digitalisierung als Schlüssel zum Erfolg

von Sven Enger

Digitalisierung ist keine Aufgabe, sondern eine Haltung

Unsere Unternehmensführer in der Finanzbranche sind mit der Digitalen Transformation überfordert. Zumindest ist dies der Eindruck einer Vielzahl von betroffenen Mitarbeitern, die zusehen müssen, wie ihre Vorgesetzten in die Auswirkungen der neuen Technologien stolpern.

 

„Digitale Transformation“ ist der Suchbegriff des Jahres 2016. Nicht nur Google verzeichnet eine steigende Suche nach dieser Wortkombination, sondern auch die weniger bekannten Suchmaschinen. Einige Unternehmen zeigen bereits, wie „digital“ funktioniert. So zum Beispiel Alibaba, der am höchsten bewertete Retailer, der nicht einmal eigenes Inventar besitzt, AirBnB, das weltgrößte Hostel, das keine eigenen Immobilien, geschweige denn Hotels sein Eigen nennt oder die Solaris Bank, ein FinTech welches in Rekordzeit eine Vollbanklizenz erhält mit dem Fokus auf digitale Prozesse.

Geschäftsmodelle ändern sich durch die Digitalisierung rasant, ob die Finanzindustrie diese Geschwindigkeit wird gehen können, ob wir uns nur an der Spitze eines Hypes befinden oder doch noch weit davor, wird sich wohl erst in nicht allzu ferner Zukunft zeigen. Spannend in der Finanzbranche ist allemal, das eine kürzlich erschienene Deloitte Studie sehr deutlich darauf hinweist, dass der Finanzindustrie eine kurze Lunte und ein lauter Knall bevorsteht.

Doch was genau bedeutet nun digitale Transformation für Banken und Versicherungen?

Digitale Transformation in dieser Branche bedeutet die konsequente Neuausrichtung der Geschäftsmodelle von einer produkt- hin zu einer serviceorientierten Wertschöpfung auf Basis einer unternehmensübergreifenden digitalen Infrastruktur, denn Digitale Transformation beschränkt sich nicht nur auf Technologie, sondern auf kulturelle Gestaltungs- und hybride Arbeitsräume, auf digitale Kulturen und Werte. Klassische Anreizsysteme, wie etwa Firmenwagen und Statussymbole verlieren an Wert.

Obwohl viele Finanzunternehmen Innovationen bereits vorantreiben und neuste Technologien einsetzen, sind die Kunden heute in ihren Bedürfnissen immer einen Schritt schneller. Ihr Verhalten ist oft agiler und flexibler. Wer von Seite der Banken und Versicherungen mitmischen will, muss mitziehen.

Kunden sind Unternehmen immer voraus

Schlagworte wie Connectivity, Mobility oder Social Media sind für Kunden Alltag, lassen Unternehmen jedoch ins Schwitzen geraten. Laut einer KPMG-Umfrage („Digitalisierung und Vernetzung verschärfen Wettbewerb“) wollen knapp 40% der Kunden ihre Geldgeschäfte über mobile Endgeräte steuern und schon über 70% aller Konsumenten unter 30 Jahren nutzen bereits ihre Smartphones für Shoppingaktivtäten. Sich zu vernetzen und mit Unternehmen über Social Media-Kanäle in Kontakt zu treten, gehört mittlerweile zur Normalität.

Veränderung wagen

Daher ist Veränderungsbereitschaft und –wille auf Seiten der Finanzdienstleister gefragt. Schon Charles Darwin erkannte:  “It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is most adaptable to change.” Wenn Technologie und Gesellschaft sich schneller verändern als Unternehmen sich anpassen, werden sie in der Folge ihre Kunden nicht mehr erreichen. Ein Beispiel dafür ist die Herausforderung einer zurückgehenden Markentreue. Eine zunehmende Wechselbereitschaft und das Bedürfnis nach individuellen Angeboten auf Kundenseite zwingen auch etablierte Finanzkonzerne zum Umdenken. Denn gerade Banken und Versicherungen scheitern nicht daran, dass sie falsche Dinge tun. Sie scheitern, weil sie zu lange die Dinge tun, die in der Vergangenheit die Richtigen waren!

Mut zur Veränderung ist damit grundlegende Voraussetzung, um langfristig in der digitalen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Finanzindustrie ist sich immer noch nicht ausreichend des weitreichenden Einflusses der Digitalisierung auf ihr Geschäftsmodell bewusst. Es wird zu kurzfristig mit temporärem Aktionismus geplant. Ein nachhaltiger Ansatz muss her. Weg von den gewohnten Pfaden. Nur wer das eigene Geschäftsmodell auch in erfolgreichen Zeiten immer wieder selbst infrage stellt und verändert, wird künftig im Markt bestehen können.

Autor:

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Dipl.-Kfm. Sven Enger

Head Digital Think Tank
Northern Institute of Technology Management GmbH
www.svenenger.com
www.nithh.de/think-tank/

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