SEA und SEO - ein Traumpaar mit vielen Möglichkeiten

Die SEO-Strategie ist doch erfolgreich – kann man AdWords dann nicht weglassen?

SEA und SEO - ein Traumpaar mit vielen Möglichkeiten

Die SEO-Strategie ist doch erfolgreich – kann man AdWords dann nicht weglassen?

Diese Frage hören wir des Öfteren von unseren Kunden. Die Antwort ist ein klares Jein! Wer jedoch wissen möchte, wie man die Vorteile von Google AdWords sinnvoll mit erzielten SEO-Ergebnissen verbinden will, darf gerne weiterlesen.

Über organische Suchergebnisse kommen in der Regel viele Besucher in den Shop (durchschnittlich bis zu 20% des Gesamt-Traffics). Mit Suchmaschinenoptimierung lässt sich die Markenbekanntheit daher enorm steigern, ohne dabei für einzelne Keywords Klickpreise zahlen zu müssen. Im Rahmen der AdWords-Aktivitäten werden Keywords hingegen auf ihre Kosten-Nutzen-Relation hin optimiert. Das heißt, dass kostenintensive, eher schlecht konvertierende Keywords wegen ihres Klickpreises gedrosselt oder pausiert werden, um die Rentabilität zu steigern. Genau hier kann SEO ansetzen: Grundsätzlich passende, jedoch im SEA zu teure bzw. unrentable Begriffe können langfristig in die Suchmaschinenoptimierung einbezogen werden. Der Vorteil: Über SEO wird ein „Grundrauschen“ für den Shop erzeugt, das im SEA relativ teuer wäre. Also können grundsätzlich passende, tendenziell generische Keywords über die natürlichen Suchergebnisse platziert werden und themenaffine Besucher in den Shop führen. Im SEA kann währenddessen zielorientiert auf die conversion-starken Keyword-Bereiche eingegangen werden.

Dies bietet sich vor allem dann an, wenn das zur Verfügung stehende AdWords Budget begrenzt ist und die Rentabilität der Aktivitäten im Vordergrund steht. Wird demgegenüber eine massive Wachstumsstrategie angestrebt, so sollte eine Doppelungs-Strategie im Vordergrund stehen. Das heißt, es sollten die wichtigsten Begriffe über beide Bereiche (SEO und SEA) platziert werden, um ein Maximum an relevantem Traffic in kürzester Zeit zur erzielen. Daneben ist wichtig zu beachten, dass lediglich über AdWords ganz gezielte, zeitlich definierte Werbebotschaften kommuniziert werden können. In den organischen Suchergebnissen kann hingegen nur langfristig gesteuert werden, was als Suchergebnis im sog. Snippet (der Kurzbeschreibung im Google Suchergebnis) dargestellt wird.

Klug verteilt ist halb gewonnen

Eine solche Aufteilungs-Strategie haben wir bei unserem Kunden Jacques‘ Wein-Depot angewendet: Sucht ein User nach „Wein“, ist er wohl eher grundsätzlich auf der Suche nach Informationen zu diesem Thema. Suchbegriffe im Shopping-Kontext, die eine konkrete Kaufabsicht vermuten lassen, wären demgegenüber Begriffe wie „Wein kaufen“. Traffic über solche Begriffe hat meist eine höhere Wahrscheinlichkeit zu konvertieren, jedoch erzeugen generische Begriffe, z.B. „Wein“, meist mehr Zugriffe.

Genau diese generischen Begriffe wie Wein, Rotwein, Weißwein, Weine erzeugen zwar viel Traffic, ziehen jedoch in AdWords auch hohe Klickpreise nach sich (bis zu 1,00 € Kosten je Klick). Dementsprechend wurden genau diese Begriffe gezielt über SEO in den natürlichen Suchergebnissen positioniert, um so das Google Mediabudget für zielgerichtetere Keyword-Bereiche zu investieren, deren Conversions-Wahrscheinlichkeit höher ist.

Der Effekt dieser gezielten Optimierung sind anhaltend gute Rankings auf den Top-Positionen in den natürlichen Google Suchergebnissen, mit denen für mehr Sichtbarkeit, mehr Markenbekanntheit und deutlich mehr Grundrauschen im Online-Shop unseres Kunden Jacques‘ Wein-Depot gesorgt wird. Und im Bereich der Google AdWords konnten wir somit die Rentabilität deutlich steigern und unsere Arbeit ganz auf Conversion-starke Bereiche fokussieren.

Ein Traumpaar – wenn man weiß, wie´s geht

Durch einen gezielten strategischen Abgleich der SEO- und SEA-Aktivitäten lassen sich die Vorteile der beiden Kanäle perfekt miteinander verbinden. Damit verbessert sich auch deren Effizienz. Durch gute Positionen in den organischen Suchergebnissen können AdWords Kosten für hochpreisige Keywords deutlich reduziert werden, ohne einen massiven Traffic-Rückgang zu riskieren.

Das bedeutet: Man sollte die Vorteile von SEO und SEA gezielt für seine Zwecke kombinieren. Dann erhält man im Idealfall eine Traum-Kombination aus gesteigertem Branding und kaufaffinen Besuchern für seinen Online-Shop.