Tech-Trends 2021 – das wird Ihr Business nachhaltig prägen

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Die Welt im Wandel: Alljährlich wird zu Jahresbeginn in der Digital-Branche diskutiert, welche Technologien, Trends & Entwicklungen ganz oben auf der Digital-Agenda stehen (müssen). Aber welche Trends beeinflussen die digital vernetzte Gesellschaft nachhaltig, wo handelt es sich um "heiße Luft", welcher Hype muss zwingend in die Unternehmensstrategie inkludiert werden?

Unsere Digital Consultants ordnen die Tech-Trends 2021 ein.
tech-trends 2021 | autonmous drones | diconium

Tech-Trends 2021 – das wird Ihr Business nachhaltig prägen

Autonome Echolokation-Drohnen

 

"Neueste Fortschritte in der Drohnentechnologie bringen Drohnen einen Schritt näher, vollständig selbststeuernd zu werden. Drohnen sollen dazu gebracht werden, sich in Dunkelheit oder auf Strecken mit komplizierten Hindernissen selbst zu navigieren. Wie die Fledermäuse, sollen sich auch Drohnen künftig mit Echolot und Echo-Ortung autonom fortbewegen können."

Bisher konnten Drohnen manuell mit Hilfe von Sichtlinien, Videokameras, globalen Positionierungssatelliten und einem lasergestützten Radar, dem sogenannten LIDAR (Abkürzung für Englisch „light detection and ranging“) – das ist eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter – gesteuert werden. Neuste Drohnenprojekte addieren eine weitere Navigationsebene, den Schall, hinzu. Mit Hilfe dieser Erweiterung sollen Drohnen in der Lage sein, Hindernisse zu beobachten und ihnen auszuweichen. Notwendig sind dafür mindestens vier Mikrofone und ein Lautsprecher. Zusammen erzeugen sie ein Echo, um die relative Entfernung von anderen Objekten zu messen. Die Verarbeitung der Informationen beruht auf dem bekannten Konzept der Entfernungsmessung durch die Erzeugung eines Echos. Ein Algorithmus, der auf kommutativer Algebra basiert und "Echosortierungen" vornimmt, bestimmt die Entfernungen relevanter Objekte. Insbesondere in Situationen in denen LIDAR- und Satellitensysteme unzuverlässig sind, d.h. bei Nebel oder staubigen Bedingungen, in Gebäuden oder Tunneln, sind Drohnen mit Autopiloten, die mittels Echolokation von Hindernissen weglenken, hilfreich. Die Drohnen wären somit nicht so sehr auf Kameras und GPS angewiesen und könnten auch bei Dunkelheit sicher und autonom navigieren.

Diese Entwicklung ist auch nützlich in Hinblick auf unbemannte Flugkörper wie Flugtaxis, welche auf sichere und autonome Fortbewegung durch den Luftraum angewiesen sind. Bei einem erprobten System lassen sich auch nützliche Rückschlüsse für autonomes Fahren ziehen. Ein neuartiges Echolot-Navigationssystem für Drohnen kann besonders bei Nachtflügen eine vielversprechende Ergänzung zu bestehenden Technologien darstellen. Naheliegende Anwendungsfälle könnten Such- und Rettungsaktionen, Nachtpatrouillen und andere Missionen sein, bei denen Dunkelheit vorherrscht.

Matthias Rüdiger

Tech-Trends 2021 – das wird Ihr Business nachhaltig prägen

 

Silver Society und VOICE-as-UI 
"Die Modelle für die Sprachnutzung sollten jetzt entstehen, vertestet und verbessert werden – denn wenn das Gros der Bevölkerung den Bedarf artikuliert, ist es zu spät, sich mit ersten Gehversuchen zu beschäftigen."

 

874001974

Dass unsere Gesellschaft altert ist bekannt; in den nächsten zehn Jahren wird die erste stark digital geprägte Generation in ein Alter kommen, in der körperliche Einschränkungen die Mediennutzung erschweren. So wird zum Beispiel die Nutzung von Bildschirmen und auch Tastaturen in hohem Alter schwieriger. Diese Generation erwartet aber digitale Services und Lösungen für die Aufgaben im Alltag. 

Gut, nicht gleich in 2020, jedoch ist es absolut ratsam, sich schon heute mit dem Thema Voice-as-UI zu beschäftigen, mit der Art, wie Sprache für Mensch-Maschine-Kommunikation eingesetzt werden kann, wie Interaktionen im Voice-Kontext gesteuert werden. Dazu ist es notwendig, kontextabhängigen Content und Daten zur Verfügung zu stellen, so dass diese Inhalte über die Stimme abgerufen und auditiv genutzt werden können. Die Modelle für die Sprachnutzung sollten jetzt entstehen, vertestet und verbessert werden – denn wenn das Gros der Bevölkerung den Bedarf artikuliert, ist es zu spät, sich mit ersten Gehversuchen zu beschäftigen.

Alexander Käppler

Das Thema Voice-as-UI beschäftigt uns dementsprechend bereits seit einiger Zeit:
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Tech-Trends 2021 – das wird Ihr Business nachhaltig prägen

Neue Geschäftsmodelle, um die Welt zu retten 

 

„Was kostet die Welt?“ war früher. Lifestyle, Banking, Mobilität, Internet, 5G und Co. darf uns nicht die Welt kosten! Wenn das Internet inzwischen soviel Energie verbraucht und CO2 produziert wie der globale Flugverkehr – Tendenz steigend – dann sind nicht nur neue Energieformen und Kompensationen gefragt, sondern neue Geschäftsmodelle, die Energie und Ressourcen erhalten."
Deswegen: Willkommen in der „Circular Economy“.

Im Vergleich zur „Linear Economy“ werden Ressourcen nicht VERbraucht sondern GEbraucht. Auf Kreislauf-Basis entstehen so biologische Kreisläufe für Verbrauchsprodukte und technische Kreisläufe für Gebrauchsprodukte. Neue Produktparadigmen wie z.B. das Design Concept Cradle to Cradlenachhaltige Angebote im Finanzbereich sowie oder modulare, reparierbare Produkte wie fairphone sind Beispiele für neue, auf Nachhaltigkeit setzende Geschäftsmodelle.

So werden Business-Modelle dreidimensional: die soziale und ökologische ergänzt die ökonomische Dimension und ebnet den Weg für holistische Lösungsansätze wie Impact Models, Social Business, Green Hosting, Plattform- und Share Economy jeglicher Couleur. Tipp: In unserem Whitepaper Make an Impact beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Sabine Heydenbluth

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Digitale Transformation nach innen 

 

"Damit ist es nicht nur ein Trend, auch als Unternehmen nach innen hin agil zu werden, sondern eine Pflicht. Wer sein Unternehmen auch nach innen hin nicht auf Microservices (in vielerlei Hinsicht) umstellt, wird den Wettbewerb bereits auf mittlere Sicht verlieren."

 

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Die letzten Jahre waren geprägt von der Digitalisierung der Vertriebs- und Marketingprozesse in Richtung Kunde. Dieser Schritt ist in vielen Branchen auf einem guten Weg, kaum ein Unternehmen hat keine Webseite oder einen digitalen Transaktions-Kanal zum Kunden hin. Doch nun knirscht es im internen Gebälk. Die digitalen Angebote vom Online-Chatbot bis hin zu vollkommen digitalen und automatischen Versicherungs-Antragsstrecken, Urlaubs- und Fortbildungsangeboten sind geschaffen und werden zusehends genutzt – doch die Bearbeitung danach ist oft noch manuell, händisch, fehleranfällig und im schlimmsten Fall – nicht skalierbar. Jedenfalls nicht im gleichen Maße, wie sich die Nachfrage entwickelt.

Daher ist es dringend notwendig, und viele Unternehmen werden dieses Thema in den nächsten Jahren weiterverfolgen, interne monolithische IT-Strukturen und Silos abzubauen, komplette Unternehmensbereiche auf servicebasierte transparente und durchlässige Architekturen umzustellen und die Mitarbeiter im Prozess mitzunehmen. Damit ist es nicht nur ein Trend, auch als Unternehmen nach innen hin agil zu werden, sondern eine Pflicht. Wer sein Unternehmen auch nach innen hin nicht auf Microservices (in vielerlei Hinsicht) umstellt, wird den Wettbewerb bereits auf mittlere Sicht verlieren – denn Geschwindigkeit und Anpassungshäufigkeit von Geschäftsmodellen und -prozessen sind offensichtlicher denn je.

Alexander Käppler

874001974

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Gesundheit als Statussymbol 

 

"In westlichen Gesellschaften werden aufgrund der steigenden Kosten der Gesundheitssysteme das Thema der Vorsorge und der persönlichen Gesundheitsoptimierung immer wichtiger. In Zukunft wird ein offensichtliches Wohlbefinden zu einer Art Statussysmbol, ähnlich wie es das eigene Haus oder das Auto es mal waren."

Ferner zeigen richtungsweisende Gesetzesvorschläge im Kontext Gesundheitssystem, wie sich die Politik und die Industrie den Zusammenhang von Daten zunutze machen will. Anonyme Patientendaten als Quelle für Forschung, digitale Gesundheitsakte und Opt-Out für die Organspende sind da nur die ersten Indikatoren. Ab dem kommenden Jahr sollen darüber hinaus Gesundheits-Apps durch Staat und Gesundheitskassen gefördert werden, was als ein weiterer Meilenstein in der Bedeutungsschaffung von Health und Health-Systemen angesehen werden kann. Ab 2020 werden wir also mit einer zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitssystems zu rechnen haben, ob wir wollen oder nicht – Anbieter von Apps, die mehr oder weniger gesundheitsfördernd sein müssen, werden sich auf dem neuen und wahrscheinlich lukrativen Feld ausbreiten und vielleicht ist ja mit Glück wirklich die eine oder andere hilfreiche App dabei. Apple macht es heute bereits mit der EKG-Funktion in der Apple Watch vor und hat in der Erfassung und Auswertung von Gesundheitsdaten einen entscheidenden Vorsprung.

Alexander Käppler

Unsere letztjährige Prognose: Tech-Trends 2020.

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Auch das IoT-Umfeld ändert sich rasant: 5 Internet-of-Things-Trends für die Industrie, die Sie 2020 nicht mehr ignorieren können.

 

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