Trends der Woche 2018 – KW 34

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Trends der Woche 2018 – KW 34

Als Vögel getarnte Überwachungsdrohnen

Forscher der chinesischen Northwestern Polytechnical University haben eine Überwachungsdrohne entwickelt, die aus der Distanz kaum von echten Vögeln zu unterscheiden ist und deren Flugbewegungen nachahmt. Das Programm „Spy Bird“ mit dem Decknamen „Dove“ wurde bereits von rund 30 Militär- und Regierungsbehörden verwendet, um die Bevölkerung unruhiger Provinzen wie Xinjiang unauffällig aus der Luft zu überwachen. Jede Drohne verfügt über eine hochauflösende Kamera, eine GPS-Antenne, ein Flugkontrollsystem und eine Datenverbindung mit Satellitenkommunikationsfunktion.

Chatbot regt zum Schuhkauf an

Die Schuhmarke Cole Haan setzt im Facebook-Messenger einen Chatbot ein, um die Kundenbindung durch ein personalisiertes Shoppingerlebnis zu stärken und geringere Abbruchquoten zu erzielen. Fügen Kunden ihrem Einkaufskorb auf der Cole-Haan-Website Artikel hinzu, wird ihnen automatisch vorgeschlagen, sich Updates per Messenger schicken zu lassen. Wird die Transaktion in der Folge nicht abgeschlossen, greift der Chatbot kanalübergreifend ein und informiert den Kunden per Messenger und E-Mail darüber, dass das Produkt reduziert wurde oder es nur noch wenige Exemplare zu kaufen gibt.

Nachrichten-App lässt Raketenstart per AR erleben

Die USA Today hat ihre Nachrichten-App aktualisiert und sie um Funktionen aus der App „321 Launch“ erweitert, sodass nun auch Nutzer der App „USA Today“ in den Genuss immersiver Erlebnisse kommen. Die Nutzer können im Laufe des Jahres in Echtzeit etwa 30 Raketenstarts vom Kennedy Space Center erleben. In der App werden die Nutzer zudem von realen Experten des Raumfahrtzentrums durch einen virtuellen Raketenstart geführt. Hierbei ist ein animiertes Raketenhologramm zu sehen, das von jeder ebenen Oberfläche abheben kann und sich durch die Smartphone-Kamera beobachten lässt.

KI-gestütztes Eigenkapitaldarlehen für Immobilien

Das britische Start-up Proportunity nutzt maschinelles Lernen, um genaueste Immobilienprognosen zu erstellen und damit Erstkäufern in London dabei zu helfen, maßgeschneiderte Eigenkapitaldarlehen zur Anzahlung von Grundstücken und Häusern zu erhalten. Verspricht die Anlage eine hohe Wertsteigerung, bietet Proportunity einen Eigenkapitalkredit von bis zu 15 Prozent des Immobilienpreises an. Da der Markt in der britischen Hauptstadt heiß umkämpft ist und die Preise weiter steigen, versucht Proportunity, mit seinen Darlehen den Hauskauf zu finanzieren, noch bevor die Käufer eine hohe Eigenkapitalsumme zusammengespart haben.

App spielt Musik je nach Zweck ab

Das US-amerikanische Start-up Brain.FM bietet eine gleichnamige App an, mit der Nutzer die Musik zu einem bestimmten Zweck hören können. Sie wählen zunächst aus, ob sie meditieren, sich konzentrieren, sich entspannen, ein kurzes Nickerchen halten oder durchschlafen möchten. Die App spielt daraufhin eine Viertelstunde lang eine bestimmte Musik ab, um den Nutzer in die gewünschte mentale Verfassung zu bringen. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern und Musikern eine KI-Engine entwickelt, die die jeweils passende Musik zusammenstellt. Nach den ersten fünf Gratisanwendungen wird der Dienst als Monatsabo angeboten.