Trends der Woche 2018 – KW 35

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Trends der Woche 2018 – KW 35

Anwesenheitsprüfung per Gesichtserkennung

Das indische IT-Unternehmen Tech Mahindra lässt seine Mitarbeiter ihre Anwesenheit nun per Gesichtserkennung bestätigen und verwendet die Daten auch, um die Stimmung der Angestellten nachzuvollziehen. Die Mitarbeiter können weiterhin ihre Magnetkarte verwenden, oder sie stellen sich vor die neu eingerichteten Terminals, die ihre biometrischen Daten aufnehmen. Auf diese Weise will das Unternehmen Identitätsbetrug verhindern. Das System registriert zudem acht unterschiedliche Gesichtsausdrücke und erstellt täglich ein Stimmungsbarometer für das gesamte Personal sowie für einzelne Mitarbeiter.

Visitenkarten mit Augmented-Reality-Elementen

Der Entwickler Oscar Falmer hat eine Augmented-Reality-App erstellt, mit der sich Visitenkarten virtuell erweitern lassen. Nutzer können gewöhnliche Visitenkarten verwenden und sie mit Hilfe der App um virtuelle Elemente wie Webseiten und Kontaktinformationen ergänzen. Die App verwendet die Funktion „Image Live Track“ von Apples ARKit, sodass sich die zusätzlichen Augmented-Reality-Objekte mitbewegen, wenn die Karte in der realen Welt bewegt wird. Dank der „Image Live Track“-Funktion kann das Smartphone ein Bild im 3D-Raum verfolgen und es als Anker zum Anhängen von computergenerierten Bildern verwenden.

NFC-Tags verhindern den Kauf gefälschter Sneaker

Die Sneakercommunity Sneaker Con hat ihre erste eigene Verkaufs-App veröffentlicht, in der Nutzer neue oder gebrauchte Sneaker kaufen und verkaufen können, ohne Fälschungen fürchten zu müssen. Dafür verwendet die Plattform NFC-Tags, mit denen sie die Schuhe nach erfolgreicher Authentifizierung vor dem Verkauf kennzeichnet. Die physischen Tags enthalten Informationen wie den Modellnamen, die Größe, den Zustand und die individuellen Registriernummern limitierter Modelle. Käufer können sich nach Erhalt der Ware von der Echtheit ihrer Schuhe überzeugen, indem sie die Sneaker-Con-App öffnen und über die NFC-Funktion das Tag scannen.

App bezahlt Verbraucher für personenbezogene Daten

Die Blockchain-basierte App „Killi“ ermöglicht es Verbrauchern, ihre Daten direkt mit werbetreibenden Marken zu teilen und davon zu profitieren. „Killi“ wertet die Daten aus und zahlt den Verbrauchern geringe Beträge für jede Freigabe ihrer Daten und ihres Standorts. Die Beträge der sicheren Transaktionen per Blockchain für die Teilnahme an Umfragen über bevorzugte Anzeigeninhalte fallen noch höher aus. Gleichzeitig erhalten Marken die Möglichkeit, durch den Datenkauf neue Datenschutzgesetze wie die DSGVO einzuhalten und zudem effektivere Werbemaßnahmen zu konzipieren.

Lebensmittel per Sprachbefehl bestellen

Amazon bietet den Kunden seiner Biomarktkette Whole Foods in Virginia Beach und Sacramento nun die Möglichkeit, Lebensmittel per Sprachbefehl über Alexa zu bestellen und die Bestellung innerhalb von 30 Minuten abzuholen. Dabei stellen Mitarbeiter von Whole Foods die Produkte zusammen und bringen sie bei der Ankunft des Kunden direkt zum Parkplatz. Somit spart der Kunde Zeit und muss zudem sein Auto nicht verlassen. Der Service ist für Bestellungen ab einer Summe von 35 US-Dollar kostenlos und kann auch über die Smartphone-App genutzt werden.