Trends der Woche 2018 – KW 36

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Trends der Woche 2018 – KW 36

Autofenster als Werbedisplay

Das kalifornische Start-up Grabb-It verwandelt Autofenster in Displays, auf denen zum Standort passende Werbevideos abgespielt werden. Grabb-It richtet sich damit speziell an Taxis und Mitfahrdienste, die durch die Kooperation zusätzliches Einkommen generieren können. Hierfür wird an der Innenseite der rechten hinteren Seitenscheibe eine Beschichtung angebracht, die das Glas zur Projektionsfläche macht, und ein Projektor im Innenraum bildet die Videos und Animationen auf der Scheibe ab. Die Werbung weist Passanten auf lokale Restaurants, Läden und Veranstaltungen hin. Sobald sich ein Passagier im Auto befindet, wird die Werbung abgeschaltet.

Private Audiobereiche in Fahrzeugen

Kia Motors hat erstmalig seine Technologie „Separated Sound Zone“ vorgestellt, mit der um jeden Autositz herum ein privater Audiobereich geschaffen wird. Bis zu vier Insassen können sich somit getrennt auf Navigationsgeräte oder Entertainmentfunktionen konzentrieren, ohne dass sie dafür Kopfhörer tragen müssen oder nicht mehr miteinander sprechen können. Dafür kommen zahlreiche Lautsprecher zum Einsatz, die im Fahrraum Sounds auf bestimmte Sitze projizieren und zudem so programmiert sind, dass sie die Phasen der Schallwellen aller anderen Lautsprecher verschieben und die Schallwellen neutralisieren.

Smarte Billboards spielen gezielt Werbung aus

Uber hat in Kooperation mit BBDO in Russland mit digitalen Billboards für seine Dienste geworben und mit Hilfe von Geotargeting seine Zielgruppe angesprochen. Eingesetzt wurden die Billboards in Nowosibirsk und Jekaterinburg. Hier wurden Daten von Mobilfunkunternehmen genutzt, um Personen zu identifizieren, die oft Taxidienste in Anspruch nehmen, und diese Personen über eine patentierte Lösung für programmatische Werbung zu erreichen. Infolgedessen wurden die identifizierten Personen anhand ihrer Smartphones von den Billboards erkannt, woraufhin automatisch Uber-Werbung gezeigt wurde.

Fashionplattform nutzt Blockchain und KI

Die Social-Fashion-Plattform Urstyle versucht sich von anderen Communityplattformen wie Pinterest und Instagram abzuheben, indem sie es ihren Nutzern ermöglicht, nach Modeinspirationen zu suchen sowie Outfitideen zusammenzustellen und zu shoppen. Mit Urstyles virtuellem Moodboard können Nutzer Produkte hinzufügen und „Sets“ erstellen. Die „Sets“ enthalten Shoppable Content aus Webshops, der über die Webbrowsererweiterung „Urstyle Clipper“ abgerufen werden kann. Urstyles Netzwerk wird durch maschinelles Lernen, Blockchain- und KI-Technologie unterstützt. Die Nutzer können sich in Gruppen austauschen und in Wettbewerben gegeneinander antreten.

Alexa hilft beim Auspacken

Der Abonnementservice des Mode-Start-ups und Übergrößenanbieters Gwynnie Bee bietet seinen Kunden einen sprachaktivierten Alexa-Skill an, der ihnen beim Auspacken der Kleidungsstücke zur Seite steht. Er bietet Servicefunktionen wie die Hilfe bei Rückgaben und die Verfolgung des Sendungsstatus und hilft zudem dabei, die Interaktion mit den Kunden während des Öffnens der Lieferung zu steigern. Dafür erfindet der Skill zur Anprobe der verschiedenen Stile unterhaltsame Geschichten und alltägliche Szenarien, in denen die Nutzerin mit ihrer neuen Kleidung im Mittelpunkt steht.