Trends der Woche 2018 – KW 41

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Trends der Woche 2018 – KW 41

Eine Schlüsselverkleidung als Sicherheitssystem

Das Krakauer Start-up Locky hat eine intelligente Technologie für Türen und Schlösser entwickelt, die die Form einer Schlüsselverkleidung hat und mit dem Design von 90 Prozent aller Schlüssel kompatibel ist. So können Benutzer ihre normalen Metallschlüssel mit intelligenten Funktionen aufrüsten, statt das gesamte Zuhause mit zusätzlichen intelligenten Schlössern zu versehen. Mit Hilfe von Bluetooth und Sensoren erkennt „Locky“, ob Türen verriegelt oder aufgeschlossen und ob beim Verlassen der Wohnung Schlüssel vergessen wurden. Die zugehörige App hilft den Nutzern, ihre Schlüssel wiederzufinden und mehrere Türen gleichzeitig zu verwalten.

Optimierter Kundenservice per Augmented Reality

Das Münchener Start-up Re’Flekt hat eine Plattform entwickelt, mit der Unternehmen ihre Trainingsanweisungen und Bedienungsanleitungen durch Augmented-Reality-Anwendungen ersetzen können. Darüber hinaus stellt das Start-up ein Modul bereit, über das Mitarbeiter des Kundenservice in Echtzeit mit Kunden in der erweiterten Realität interagieren können. Das Kollaborationstool ist auf Smartphones, Tablets und über Augmented-Reality-Brillen verfügbar. Der Nutzer kann die Maschine direkt vor sich sehen, während der Mitarbeiter das Bild um Notizen und Erläuterungen an der richtigen Stelle ergänzen kann.

Roboter unterstützt das Pflegepersonal

Das in Austin ansässige Start-up Diligent Robotics hat den Roboter „Moxi“ entwickelt, der Pflegekräfte in Kliniken unterstützen soll. Der mit künstlicher Intelligenz, Sensoren und einem Display ausgestattete Roboter verfügt über einen Greifarm, mit dem er Hilfsarbeiten übernehmen kann. So kann er etwa medizinische Instrumente erkennen, sie aus einer Menge herauspicken und zum angeforderten Ort transportieren. Auf seinem Display zeigt „Moxi“ ferner die Aufgabe an, die mit dem Instrument im Zusammenhang steht. „Moxi“ soll den Pflegekräften auf diese Weise Arbeiten abnehmen, damit sie mehr Zeit für die Patienten aufbringen können.

Jobsuche per Augmented Reality

Das US-amerikanische HR-Tech-Unternehmen CareerBuilder hat die App „CareerBuilder Job Search“ gelauncht, die mit künstlicher Intelligenz und Augmented Reality die Jobsuche erleichtern soll. Den Nutzern werden per Augmented Reality Jobangebote in der Umgebung angezeigt, wenn sie durch die Straßen gehen. Dabei sehen sie, welcher Job angeboten wird, wie weit der Standort entfernt ist und welches Gehalt das Unternehmen anbietet. Mit dem auf künstlicher Intelligenz basierenden „Resume Builder“ können die Nutzer zudem mit wenigen Klicks einen personalisierten Lebenslauf erstellen und ihn per App an den potenziellen Arbeitgeber schicken.

Fahrassistenz für elektrische Rollstühle

Forscher der Portsmouth University haben ein digitales Sensorsystem für elektrische Rollstühle entwickelt, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz herausfindet, wie gut der Nutzer mit dem Rollstuhl zurechtkommt. Das System passt den Grad der Fahrunterstützung entsprechend an, um dem Nutzer optimal zu helfen. Die Sensoren werden an kostengünstige Mikrocomputer wie beispielsweise Raspberry-Pi-Geräte angeschlossen. Mindestens drei verschiedene künstlich intelligente Systeme werden verwendet, um den Nutzer zu unterstützen, wobei ein Entscheidungsfindungssystem bestimmt, welche Vorschläge befolgt werden sollen.