Trends der Woche 2018 – KW 45

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Trends der Woche 2018 – KW 45

Elektrofahrzeuge kostenlos mieten

Das Aachener Start-up UZE will Elektrofahrzeuge für Umzüge und Transporte kostenlos verleihen und sich dafür über Werbung finanzieren. Über eine Open-Source-Plattform soll es möglich werden, jedes Fahrzeug gleichzeitig mehrfach nutzbar zu machen und damit eine optimale Auslastung zu erreichen. Die Fahrzeuge dienen zum einen als Fortbewegungs- und Transportmittel und zum anderen dank der integrierten Bildschirme als Außenwerbefläche, wobei Werber das Gebiet, die Umfeldbedingungen und den Zeitraum genau wählen. Hierfür nimmt das Fahrzeug kontinuierlich Daten auf, die mit Hilfe der Blockchain automatisiert verschlüsselt und übermittelt werden.

Lebensmittellieferung direkt in den Kühlschrank

Die britische Supermarktkette Waitrose testet einen Lieferservice für Lebensmittel, bei dem die Fahrer die Bestellungen direkt bei den Kunden zu Hause im Kühlschrank deponieren, auch wenn die Kunden nicht zu Hause sind. Den Zutritt zur Wohnung bekommt der Fahrer über eine App, die einen Code anzeigt, mit dem er das smarte Schloss öffnen kann. Nach der Lieferung wird der Code automatisch gelöscht. Zur Sicherheit wird die Lieferung mit einer Kamera gefilmt, die an der Brust des Fahrers angebracht ist. Die Kunden erhalten zeitnah die Möglichkeit, die Videoaufnahmen aufzurufen, um sich zu vergewissern, dass alles nach Plan verlaufen ist.

App trackt Fahrstil für eine günstigere Versicherung

Root Insurance hat die App Root entwickelt, die es Autofahrern ermöglicht, bis zu 50 Prozent der durchschnittlichen Kfz-Versicherungstarife zu sparen. Zunächst müssen die Nutzer jedoch zustimmen, dass die Versicherungsgesellschaft sie über die App per Location-Tracking zwei Wochen lang im Auge behält – als Fahrer, als Mitfahrer in anderen Fahrzeugen sowie im Flugzeug. Dafür installieren die Nutzer die App, schalten das Location-Tracking ein und laden ihren Führerschein hoch. Basierend auf den gesammelten Daten bekommen sie dann ein Angebot für eine Versicherungsprämie. Danach ist eine Nutzung der App nicht mehr erforderlich.

App berechnet Kfz-Versicherung nach Kilometerzahl

Das Berliner Start-up Emil bietet eine gleichnamige App an, die gefahrene Kilometer in Echtzeit misst und darauf basierend die Gebühr für die Kfz-Versicherung erhebt. Damit richtet sich das Start-up speziell an die 49 Prozent der deutschen Autofahrer, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Kunden verwenden eine Smartphone-Anwendung, die im Hintergrund läuft und mit einem Gerät kommuniziert, das in den OBD-II-Anschluss des Wagens eingestöpselt wird. Die Daten werden direkt an den Server von „Emil“ weitergeleitet und die Kunden zahlen dann eine geringe monatliche Grundgebühr sowie 1,88 Cent pro gefahrenen Kilometer.

Ratenzahlung auch bei kleinen Händlern

Der in San Francisco ansässige Zahlungsdienstleister Square bietet unabhängigen Einzelhändlern nun die Möglichkeit, Kunden in Raten zahlen zu lassen. Bisher stand diese Möglichkeit üblicherweise nur den Kunden größerer Ketten zur Verfügung. Kunden verwenden nun die Smartphone-Anwendung von Square, um sich einen Kredit im Wert von 250 bis 10.000 US-Dollar bewilligen zu lassen. In der Regel ist dies sofort möglich. Die Nutzer erhalten dann eine einmalige digitale Kartennummer, die sie dem Einzelhändler vorlegen. Verfügbar ist der Service in 22 Staaten bei solchen Händlern, die das System von Square bereits nutzen.