Trends der Woche 2020 – KW 29

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Trends der Woche 2020 – KW 29

 

Pflanzenbasiertes Fleisch per 3D-Druck

Das israelische Unternehmen Redefine Meat hat einen 3D-Drucker entwickelt, mit dem pflanzenbasierte Steaks hergestellt werden können, die dem Original geschmacklich sehr ähneln. Für den „Druck“ werden unter anderem Soja- und Erbsenproteine mit natürlichen Fetten und Wasser vermischt. Diese Grundbausteine werden in drei unterschiedliche Kartuschen gefüllt und agieren als Alternative zu Blut, Fett und Muskelmasse, die zusammen die Substanz von herkömmlichem Fleisch ausmachen. Durch eine Anpassung der Mischverhältnisse können auf diese Weise verschiedene Arten von Fleisch imitiert werden.

 

 

Via VR-Therapie mit Delfinen tauchen

Das Social Start-up VR therapies hat ein VR-Erlebnis für ein ethisch vertretbares Schwimmen mit Delfinen geschaffen. Das Unternehmen kombiniert dabei vier Hydro-Pools mit Virtual-Reality-Headsets und schafft so ein einzigartiges Erlebnis, das Menschen dazu ermutigt, mit virtuellen Delfinen in Kontakt zu treten, um so Symptome von Verhaltensstörungen, Stress oder Depressionen zu lindern. Ziel dieser neu geschaffenen Einrichtung ist es, solche Therapien für Kinder und Erwachsene zugänglich zu machen, die eine traditionelle Therapie nicht nutzen können.

 

Ladegerät desinfiziert das Smartphone

Samsung bietet eine UV-Desinfektionsbox namens „ITFIT“ an, die Galaxy-Smartphones zugleich auflädt. Mithilfe von UV-Licht sollen innerhalb von 10 Minuten 99 Prozent aller Bakterien und Keime, darunter E.coli, Staphylococcus aureus und Candida albicans, abgetötet werden. Durch Einsatz von zwei UV-C-Lampen werden die oberen und unteren Flächen des Smartphones desinfiziert. Dank induktiver Ladetechnologie werden währenddessen Qi-zertifizierte Smartphones auch mit Energie versorgt. Die „ITFIT“-Box lässt sich auch zur Desinfektion von Bluetooth-Kopfhörern, Brillen oder anderen Gegenständen verwenden.

 

Einkaufen beim automatisierten Mini-Supermarkt

Das Stuttgarter Start-up Smark hat mit „Smarkboxen“ automatisierte Einkaufsstationen entwickelt, die Konsumenten rund um die Uhr mit Lebensmitteln versorgen sollen. Kunden können per App oder an Touchscreens die gewünschten Produkte auswählen, wonach sie dank eines automatisierten Lager- und Greifsystems binnen einer Minute zusammengestellt und ausgegeben werden. Eine Software sorgt dafür, dass bald ablaufende Lebensmittel die „Smarkbox“ zuerst verlassen, sodass weniger Abfall entsteht. Der automatisierte Mini-Supermarkt soll auch in Hinblick auf die Corona-Pandemie kontaktlose Einkäufe ermöglichen.

 

Sims 4: Eco-Lifestyle für nachhaltigeres Leben

Das vom US-amerikanischen Computer- und Videospiele-Hersteller EA entwickelte Spiel „Die Sims“ hat im Zuge des 4. Teils des Spiels ein Eco-Lifestyle-Erweiterungspaket gelauncht. Mit dem Eco-Footprint-System lässt sich für Spieler bewerten, wie ökologisch das Haus und der Lebensstil ihrer Sims-Bewohner ist. So werden die Sims nach diversen Arten von Aktionen wie dem Kauf umweltfreundlicher Technologien wie beispielsweise Regenfänger oder Solaranlagen bewertet. Ziel der Erweiterung ist es, den Spielern das Thema Nachhaltigkeit näherzubringen und gleichzeitig spielerisch zu reflektieren.