Trends der Woche 2017 – KW 43

GETRÄNKEAUTOMAT BELOHNT ENTSPANNTE NUTZER

Die in Mumbai ansässige Digitalagentur Blink Digital hat in Zusammenarbeit mit der Getränkemarke What If den gleichnamigen Automaten entwickelt, der die Getränkeausgabe vom Entspannungsgrad des Nutzers abhängig macht. Anlass für die Entwicklung des Automaten war das Ergebnis einer aktuellen Studie, die besagt, dass die Bewohner der indischen Metropolen großem Stress ausgesetzt sind. Der Automat misst die Gehirnaktivität des Nutzers und zeigt auf dem Display das Entspannungslevel an. Ein Getränk wird erst dann ausgegeben, wenn der Nutzer vollkommen entspannt ist und somit den Entspannungstest bestanden hat.

WOHNUNGSMIETE MIT KRYPTOWÄHRUNG BEZAHLEN

Das New Yorker Start-up Stayawhile will das Anmieten von Wohnungen vereinfachen, indem es die Bezahlung per Kryptowährung ermöglicht. Nutzer können nun den Token „Stayabit“ verwenden, um für möblierte und professionell verwaltete Wohnungen in Metropolen wie New York, Boston, Philadelphia, San Francisco, London und Paris zu bezahlen. Der Service eignet sich insbesondere für Personen aus dem Ausland, die in den USA Schwierigkeiten mit ihrem bisherigen Bankkonto haben. Stayawhile nutzt die Blockchain-Technologie, um die Kreditwürdigkeit zu garantieren und Tokens als Sicherheitspfand einzusetzen.

POP-UP-SHOP KOMBINIERT MODE UND TECHNIK

Mastercard hat in New York zusammen mit der Modezeitschrift „Marie Claire“ einen Pop-up-Shop eröffnet, in dem Innovationen aus den Bereichen Mode, Technik und Wellness zusammengebracht wurden. Die drei Abteilungen des Geschäfts waren nach beliebten Themenbereichen des Magazins benannt, sodass die Kunden Empfehlungen für die Arbeit, das Ausgehen und das allgemeine Wohlbefinden erhielten. Die Produktvorschläge wurden zum einen von Stylisten erstellt und zum anderen von smarten Spiegeln, die zum Outfit und zum Hauttyp passende Accessoires und Hautpflegeprodukte vorschlugen. Die Produkte konnten per App gekauft und bargeldlos bezahlt werden.

BEZAHLDIENST FÜHRT FASHION-CHATBOT EIN

PayPal hat in Australien gemeinsam mit der Agentur Isobar für den Facebook-Messenger den Chatbot „Bae“ gelauncht, der Millennials mit Shoppingvorschlägen versorgt. Die Nutzer werden zunächst auf unterhaltsame Weise zu ihrem Modestil befragt, woraufhin „Bae“ drei verschiedene Händler vorschlägt. Die Vorschläge enthalten jeweils ein Produkt mit der Möglichkeit, es sofort zu kaufen, es zur Wunschliste hinzuzufügen oder sich ähnliche Angebote anzeigen zu lassen. Der Chatbot soll insbesondere Millennials ein personalisiertes Angebot an hippen und besonderen Modeartikeln bieten.

JEDES OBJEKT WIRD ZUR FERNBEDIENUNG

Forscher der Universität Lancaster haben mit „Matchpoint“ eine Gestensteuerungstechnik entwickelt, mit der jedes Objekt zur Fernbedienung wird. Unter Verwendung einer Bilderkennungssoftware reagiert sie auf rotierende Bewegungen und setzt diese Bewegungen in Befehle um. Sie wird jedoch nicht vorab auf einen bestimmten Gegenstand oder Körperteil ausgerichtet, sondern erkennt über die Webcam wiederkehrende Muster. Dadurch kann etwa durch das Bewegen einer Tasse das Fernsehprogramm gewechselt werden. Das System erlaubt es auch, bestimmte Gegenstände dauerhaft mit einem Gerät zu verknüpfen, indem sie im Sichtfeld der Kamera belassen werden.