Trends der Woche 2017 - KW 17

ONLINEEINKÄUFE IN DEN KOFFERRAUM LIEFERN LASSEN

Amazon hat den Service „AmazonFresh Pickup“ eingeführt, mit dem Lebensmittel online bestellt und an bestimmten Standorten abgeholt werden können. Nutzer wählen dabei aus Tausenden von Produkten, bezahlen sie und wählen den Zeitpunkt aus, zu dem sie sie abholen möchten. Die Waren können in den Warenhäusern innerhalb von nur 15 Minuten zusammengestellt werden. Der Service befindet sich aktuell in der Betaphase und ist vorerst nur für Amazon-Mitarbeiter an zwei Orten in Seattle verfügbar. Für Amazon-Prime-Kunden soll er in Zukunft kostenlos sein.

DER MULTIFUNKTIONALE 3D-DRUCKER

Das US-amerikanische Start-up Snapmaker hat einen aus Metall bestehenden 3D-Drucker entwickelt, der im Gegensatz zu herkömmlichen 3D-Druckern äußerst anwenderfreundlich, flexibel und kostengünstig ist. Der Kunde bekommt mit „Snapmaker“ eine Kombination aus 3D-Drucker, Lasergravierer und CNC-Fräsmaschine mit auswechselbaren Köpfen. Des Weiteren zeichnet sich der „Snapmaker“ durch eine hochauflösende Bearbeitung, ein einfaches, bausteinförmiges Design, eine benutzerfreundliche Anwendung und eine Fernbedienung mit Touchscreen aus, mit der Prozesse gesteuert werden können.

DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ AUS DEM SPIEGEL

Das New Yorker Start-up Duo AI hat mit „Duo“ eine Kombination aus Spiegel, Touchscreen und Computer entwickelt, die mit einer künstlichen Intelligenz namens Albert ausgestattet ist und zur Steuerung verschiedener Anwendungen dient. Nutzer können mit Hilfe von Albert per Sprachbefehl Nachrichten oder Wetterinformationen abrufen. Zudem lassen sich über den Assistenten Smart-Home-Geräte steuern sowie Musik und Videos abspielen. Das Gerät kann zudem einfach nur als Bilderrahmen oder Spiegel genutzt werden. Im zugehörigen App-Store stehen weitere Anwendungen zur Verfügung, die sich in „Duo“ integrieren lassen.

CAFÉ ALS DIGITALE BANKFILIALE

Die saudi-arabische Alawwal Bank hat in Zusammenarbeit mit Synechron eine digitale Bankfiliale in Form eines Cafés eröffnet. Dort können Kunden auf interaktiven Bildschirmen in nur sieben Minuten ein Konto eröffnen und sofort eine Kreditkarte erhalten, während sie nebenbei einen Cappuccino trinken oder ein Croissant essen. Zudem können sie sich über die Leistungen der Bank informieren oder Spiele spielen. Mit diesem Konzept werden viele Probleme des traditionellen Distributionsmodells gelöst: Es ermöglicht sowohl die Senkung der Betriebskosten als auch eine erhöhte Kundenbindung und eine verbesserte Wertschöpfung der Beratungsleistungen.

AMAZON NUTZT INFLUENCER ZUM VERKAUF

Der US-amerikanische Onlineversandhändler Amazon hat sein „Amazon Influencer Program” gestartet, das derzeit in der Betaversion getestet wird. Der Influencer bekommt hierbei eine Provision, wenn Produkte, die er in den sozialen Medien empfohlen hat, über Amazon gekauft werden. Anders als beim Amazon-Affiliate-Programm muss sich der Influencer für dieses Programm bewerben und bestimmte Kriterien erfüllen. So muss er etwa eine hohe Anzahl an Followern vorweisen können und seine bisherigen Posts müssen einen gewissen Qualitätsstandard erfüllen. Die akzeptierten Influencer bekommen daraufhin eine einzigartige, praktische URL bei Amazon.