Trends der Woche 2017 - KW 33

DAS SMARTPHONE IN SEKUNDENSCHNELLE LADEN

Das an der Drexel University entstandene Nanomaterial „MXene“ soll in Elektroden eingesetzt werden und Smartphones innerhalb von Sekunden aufladen können. Das zweidimensionale Material besteht aus einem Hydrogel, das sich zwischen Schichten aus Metalloxid befindet. Es ist besonders leitfähig und ermöglicht es, dass mehrere Ionen gleichzeitig es sehr schnell durchqueren können und so auch schneller zu den Ladeanschlüssen gelangen. Das Material wird bereits für den Einsatz in Wasserfiltern und zur Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung getestet.

SPORTBEKLEIDUNG PER CHATBOT BESTELLEN

Adidas hat für die Kollektion „adidas X Alexander Wang Season 2“ des Modedesigners Alexander Wang eine Werbekampagne gelauncht, die von Fahrradkurieren und der Rave-Kultur inspiriert ist. Im Zuge der Kampagne wurden in New York City Poster angebracht, auf denen unter anderem eine Telefonnummer zu finden ist. Damit wird Fans die Möglichkeit gegeben, Teile der Kollektion zu bestellen, indem sie eine SMS an die angegebene Telefonnummer schicken. Ein Chatbot nimmt die Bestellung auf, und noch am selben Tag wird ein Fahrradkurier, der die Kollektion auch selbst trägt, mit der Auslieferung der Bestellung beauftragt.

INTELLIGENTES PARKHAUS ÜBERNIMMT DAS EINPARKEN

Der Autohersteller Daimler und der Zulieferer Bosch entwickeln ein System für autonomes Einparken, wobei die von Bosch bereitgestellte Infrastruktur eines Parkhauses mit dem Fahrzeug kommuniziert und es bis zum Parkplatz lenkt. Um den Vorgang zu starten, verlässt der Fahrer sein Fahrzeug und gibt in einer Smartphone-Anwendung den Befehl zum Einparken. Sensoren im Parkhaus kommunizieren dann mit dem Auto, das über eine spezielle technische Ausstattung verfügt, und sorgen für eine zuverlässige Fernsteuerung, an dessen Ende das Fahrzeug sicher in der Lücke steht. Die Pilotphase des Projekts soll 2018 starten und bis zu zwei Jahre dauern.

MÖBELHÄUSER SETZEN AUF AUGMENTED REALITY

Ikea und Co. setzen zunehmend auf die Unterstützung von Augmented-Reality-Anwendungen. Mit deren Hilfe wollen sie ihren Kunden die Kaufentscheidung erleichtern. Eine App auf dem Smartphone oder Tablet soll ermöglichen, dass während die Umgebung mit der Kamera betrachtet wird, virtuelle Objekte auf dem Bildschirm eingefügt werden können. Ab Herbst will Ikea gemeinsam mit Apple diese Anwendung anbieten.

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GESICHTSERKENNUNGSSYSTEM ERSETZT METROTICKETS

Die britische Forschungseinrichtung Bristol Robotics Laboratory hat ein Gesichtserkennungssystem entwickelt, das Metrotickets und die Oyster Card in Großbritannien obsolet machen soll. Es verwendet zwei Nahinfrarotlichter, die der Kamera dabei helfen, die einzigartige Form, Textur und Orientierung der Pixel eines Gesichts zu erfassen. Da jedes Gesicht eine einzigartige dreidimensionale Gesichtsstruktur hat, kann das System Personen sicher erkennen, auch wenn sie eine Brille tragen. Es könnte in Zukunft auch verwendet werden, um Bezahlvorgänge ohne Karte und PIN zu bestätigen.