Entwicklungsland Deutschland? Ein Rezept gegen Innovationsarmut.

Ist das Ende des Deutschen Wirtschaftswunders in Sicht? Oder gibt es einen Ausweg aus der Innovationskrise?

Wie am 24.02.2018 in der FAZ niedergeschrieben, ist die fehlende und weiterhin sinkende Innovationskraft des deutschen Mittelstandes ein ernstes Problem für unsere Wirtschaft. Die schönen Wirtschaftszahlen der (Noch-)Regierung täuschen über die Entwicklung hinweg. Politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Digitalisierung in vielen behördlichen Prozessen sowie fehlgeleitete Wirtschaftspolitik der EU und des Bundes behindern die Investitionen in Innovationen und Forschung.

Der deutsche Mittelstand ist seit Jahren das „Rückgrat“ unseres Wohlstandes, doch die Erosion hat bereits begonnen. Nicht ohne Grund kommen die dominanten Player unserer Zeit aus Übersee. Facebook, Google oder Apple haben eine ganze Generation geprägt, die deutschen Mittelstandunternehmen sind dagegen zwar oft Weltmarktführer und „Hidden Champions“, doch der Vorsprung in vielen Bereichen von Technologie und Produktion schwindet oder wird durch Investoren aus China weggekauft.

Damit in Deutschland weiterhin Innovationen entstehen können, ist laut IW-Ökonom Klaus-Heiner Röhl ein entscheidender Faktor, die steuerliche Forschungsförderung einzuführen bzw. anzugehen. Ebenso notwendig ist die Anpassung von Regulierungen und gesetzlichen Anforderungen, bei denen oft fälschlicherweise die Strukturen eines mittelständischen Unternehmens denen eines Großkonzerns gleichgesetzt werden.

Schulterklopfend müssen wir gestehen: Das haben wir kommen sehen! Um neben den politischen und strukturgebenden Rahmenbedingungen dennoch Innovationskraft in Deutschland gedeihen zu lassen und vor allem an bahnbrechenden Forschungen unterschiedlichster Themen zu partizipieren, bietet diconium in Kooperation mit dem Stanford Research Institute (SRI) eine Digital-Garage an.

Digital Garage | diconium

Größere mittelständische Unternehmen oder Konzerne können hier direkt von den Forschungsergebnissen profitieren. Gemeinsam bringen wir die Ergebnisse des Stanford Research Institutes nach Deutschland. In Zusammenarbeit mit Teilnehmern des Programms erarbeiten wir die Einsatzmöglichkeiten, Business-Modelle und Go-To-Market Strategien sowie die Konzeption für den Einsatz neuer Technologien, Produkte, Materialien oder technologischer Innovationen.

Ziel dieser Partnerschaft ist somit die konkrete Entwicklung der Einsatz- und Nutzungsszenarien von neuesten Technologien und Forschungsergebnissen in Business-Szenarien. Damit bietet die diconium eine Möglichkeit für mittelständische Unternehmen, weiterhin im Trend und ganz vorne in der Innovationsumsetzung dabei zu sein.

Die Vorteile einer Teilnahme liegen auf der Hand. Unternehmen benötigen im Grunde ständig ein Auge auf die aktuellen Trends, darauf, wie sich Markt, Wettbewerb und Technologien entwickeln, wo Trends entstehen und Hypes abflachen. Dazu kann jedes Unternehmen ein eigenes Innovations-Lab gründen, oder sich den Zugang zu Innovationen per Startup-Buy-In sichern. In beiden Fällen ist die oft monothematische Investition versenkt, sollte sich der Trend als Hype darstellen oder die Entwicklung nicht so fliegen, wie erwartet. Die diconium Partnerschaft mit dem SRI sichert den Zugang zu einem breiten Feld an Forschungsthemen, die Investition in die Teilnahme ist daher nicht eng fokussiert, sondern fußt auf thematisch breiten Schultern.

Eine andere Möglichkeit für KMU besteht in Bayern über die Rid Stiftung. Die Stiftung bietet ein in Deutschland wahrscheinlich einzigartiges Coaching-Programm an, in welchem renommierte Berater und Unternehmer helfen, Innovationen aus einem Ideen-Stadium in ein Produkt, einen Service oder eine Strategie zu überführen und zum Leben zu erwecken. Dieses Angebot richtet sich an Handelsunternehmen, die in Bayern ihren Firmensitz haben und im B2C Geschäft tätig sind. Die Kosten für die Coaching-Leistung werden zu einem überwältigenden Teil durch die Stiftung getragen. Das führt dazu, dass durch teilnehmende Unternehmen lediglich die anfallenden Strukturkosten (Reisekosten, Verpflegung, etc.) übernommen werden, jedoch nicht die Beratungs- und Coaching-Leistung an sich.

Autor

Alexander Käppler

senior digital consultant
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