Trends der Woche – KW 13

PIZZABESTELLUNG PER SNEAKERS

Pizza Hut hat im Rahmen seiner Sponsortätigkeit für das Basketballturnier „March Madness“ die limitierten Sneakers            „Pie Tops II“ vorgestellt, die bluetoothfähig sind und mit denen automatisch Pizza bestellt werden kann. Wird der in die Zunge des echten Schuhs integrierte Knopf gedrückt, wird über das Smartphone automatisch das Tagesangebot bestellt, das aus zwei Pizzen besteht. Drückt der Träger auf den Knopf an der Zunge des linken Schuhs, kann er mit Hilfe des eingebauten IR-Blasters das TV-Programm anhalten, um seine Pizzabestellung entgegenzunehmen, ohne etwas zu verpassen.

STETHOSKOP AUS DEM 3D-DRUCKER

Forscher der kanadischen Western University haben ein Stethoskop entwickelt, das mit einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Dafür werden Einzelteile aus Plastik gedruckt und zusammen mit günstigen Kunststoffschläuchen verbunden, die weit verbreitet sind und beispielsweise auch in Coca-Cola-Automaten verbaut werden. Die Herstellung des Stethoskops dauert drei Stunden; die Herstellungskosten belaufen sich auf etwa drei US-Dollar. Das Stethoskop weist die gleiche akustische Qualität auf wie ein Premiumexemplar, kann überall auf der Welt hergestellt werden und so etwa in Krisengebieten mit mangelnder medizinischer Ausrüstung zum Einsatz kommen.

TEXT-KI KORRIGIERT STELLENANZEIGEN

Das US-amerikanische Start-up Textio hilft Unternehmen, Mitarbeiter zu rekrutieren. Dabei kommt eine Plattform zum Einsatz, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist und auf einen Datensatz aus 350 Millionen Stellenanzeigen zurückgreift, um die
Stellenausschreibung in Echtzeit zu analysieren und zu verbessern. „Textio“ deckt irrelevante Textabschnitte auf sowie Wörter, die zu maskulin oder zu feminin klingen könnten. Ferner sagt das System voraus, wie unterschiedlich verschiedene Personen auf den Inhalt reagieren könnten, und schlägt Alternativen vor. Der überarbeitete Text variiert je nach Kunde und Anforderung an den Bewerber.

ONLINE ANBAUEN UND OFFLINE ERNTEN

Das österreichische Start-up myAcker bietet die Möglichkeit, online eine Parzelle zu pachten, um aus der Ferne Pflanzen anzubauen. Nutzer dieses Onlineangebots können auswählen, wie groß der Garten sein soll und welche Pflanzen sie anbauen möchten. Infolgedessen wird der Garten je nach Kundenwunsch ausschließlich unter Einsatz natürlichen Saatgutes angelegt. Die virtuellen Gärtner können dann online und sogar per Alexa-Skill erfahren, wie es um ihren Garten bestellt ist, entscheiden, wann geerntet werden soll, und sich die Früchte ihrer Arbeit CO2-neutral nach Hause liefern lassen.

KRYPTOWÄHRUNG FÜR DAS TREUEPROGRAMM

Der japanische E-Commerce-Anbieter Rakuten hat eine eigene Kryptowährung auf der Basis der Blockchain angekündigt, die
Teilnehmer an Rakutens Treueprogramm sammeln können. Der „Rakuten Coin“ soll das Programm für Kunden weltweit attraktiv
machen, da mit ihm die gesammelten Punkte für den Kauf von Gütern in diversen Märkten und über verschiedene Dienste von Rakuten eingesetzt werden können. Über die Laufzeit von 15 Jahren wurden im Rahmen des bestehenden Treueprogramms „Super Points“ bereits 9,1 Milliarden US-Dollar an die Kunden ausgezahlt.