Trends der Woche – KW 15

ROBOTISCHER AVATAR IMITIERT BEWEGUNGEN

Das japanische Start-up Meltin stellt robotische Avatare her, die die Bewegungen eines Mitarbeiters präzise imitieren. Der Roboter „MELTANT-α“ soll eine nutzerfreundliche Bedienung ermöglichen und verwendet einen Algorithmus, der die Bewegungen des Nutzers nachvollzieht und in Echtzeit weiterleitet. Der Roboter verfügt über Manipulatoren, die Muskeln simulieren und bei deren Konzeption die anatomische Struktur der Hände berücksichtigt wurde. Der Nutzer trägt ein Virtual-Reality-Headset und nimmt so den Blickwinkel des Roboters ein, während er Rückmeldung von den Drucksensoren in den künstlichen Fingern erhält.

Trends der Woche | KW15 | Flussroboter| diconium

GAMIFIZIERTER FLUSSROBOTER SAMMELT MÜLL EIN

Ein Kickstarter-Projekt von Urban Rivers zielt darauf ab, den Chicago River von Verschmutzungen zu befreien, und sammelt Spenden für die Weiterentwicklung eines schwimmenden Mülleimers. Der Flussroboter von Urban Rivers kann von mehreren Spielern über einen Webbrowser ferngesteuert werden, sodass potenziell jedermann in der Lage ist, von jedem Ort auf der Welt aus den Chicago River zu säubern. Die Ausstattung des Roboters beinhaltet unter anderem Auffangbehälter, WLAN und GPS. Das Open-Source-Gerät lässt sich von den Teilnehmern abwechselnd kontrollieren, wobei als Anreiz Punkte für den gesammelten Müll verteilt werden.

ELEKTROAUTO ZUM KOMPOSTIEREN

Studenten der Technischen Universität Eindhoven haben das Elektroauto „Noah“ vorgestellt, das zu 90 Prozent recycelt oder
biologisch abgebaut werden kann. Der Autorahmen wird durch ein größtenteils aus Biokunststoff und Flachs bestehendes Gehäuse ersetzt. Der Biokunststoff PLA wird für die Karosserie und die Innenausstattung verwendet, wobei die Einzelteile in der Regel per 3D-Druck hergestellt werden. Zudem kommen umweltfreundliche Lacke zum Einsatz. Der Wagen eignet sich für zwei Personen und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern.

Trends der Woche | KW15 | Networking| diconium

KI-APP FÜR DAS NETWORKING

Die US-amerikanische App „Shapr“ ist eine Networking-App, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist und Nutzer dabei unterstützt, passende Personen für den Aufbau ihres Karrierenetzwerks kennenzulernen. Dafür müssen die Nutzer lediglich ein Foto hochladen, ihre Interessen sowie ihren Standort und ihre Networkingziele angeben. Anschließend werden ihnen 20 passende Personen vorgeschlagen, die ähnliche oder ergänzende berufliche Ziele verfolgen. Laut Angaben der Initiatoren sind die Nutzer von „Shapr“ daran interessiert, passende Kontakte zu finden und auch im realen Leben zu treffen.

AR-BRILLE FÜR OPTIMIERTE PRODUKTIVITÄT

Die von Panasonic entwickelte Augmented-Reality-Brille „Kronosys“ soll das Training von Mitarbeitern in diversen Branchen optimieren und die Mitarbeiter produktiver machen. Auf der Technikmesse South by Southwest wurde ein Anwendungsszenario gezeigt, wobei die Mitarbeiter einer Küche Anweisungen auf dem Bildschirm der Brille dargestellt bekamen. Gleichzeitig war ein Aufseher in der Lage, die Leistung der Mitarbeiter mit Hilfe der eingebauten Kameras aus der Ferne zu überwachen. Die Kameradaten werden zudem in der Cloud gespeichert und dazu verwendet, Fehlfunktionen und Hindernisse in der Arbeitsumgebung zu identifizieren.