Trends der Woche – KW 16

SMARTE LÖSUNG FÜR DIE VERWALTUNG VON PARKPLÄTZEN

Das französische Start-up Parkki hat die gleichnamige smarte Lösung für die Verwaltung von und die Suche nach Parkplätzen entwickelt. Mit Hilfe von Machine-Learning-Algorithmen verwaltet „Parkki“ die Parkdaten, die etwa von Sensoren in Parkhäusern generiert werden. In Kombination mit den Daten der Smart City ermöglicht das System eine intelligente Parkplatzkontrolle, kontinuierliche Infrastrukturverbesserungen sowie die Überwachung und die Vorhersage des Nutzerverhaltens. Autofahrer werden mit Hilfe der dazugehörigen App, die die Verfügbarkeit von Parkplätzen in Echtzeit anzeigt, zum am besten geeigneten Parkplatz navigiert.

ELEKTROAUTO WÄHREND DER FAHRT KABELLOS LADEN

Forscher der University of Colorado Boulder arbeiten an einer Ladetechnologie, mit deren Hilfe Elektroautos künftig während der Fahrt aufgetankt werden könnten. Sie könnte zukünftig in Form von kostengünstigen Ladeplatten direkt in die Straße integriert werden. Diese Platten senden große Energiemengen über eine größere Entfernung als bisher möglich an den sich bewegenden Wagen. Für den Transfer der elektrischen Energie werden Spannungsfelder mit Frequenzen im Megahertzbereich erzeugt. Dank der Aufladung während der Fahrt sollen die Elektroautos mit kleineren Batterien auskommen als bisher und beliebig lang unterwegs sein können.

MOBILER SUPERMARKT

Das deutsche Unternehmen Belte hat das transportable Containermodul LateBird entwickelt, das als mobiler Supermarkt
fungiert. Es bietet Platz für insgesamt 650 Produktgruppen. Kunden können entweder über die zugehörige App oder vor Ort über ein Touchpad ihre Bestellung aufgeben. Anschließend können sie aus drei Ausgabefächern wie aus einem Automaten die Waren entnehmen, die nach Größe und Gewicht sortiert und 24 Stunden für sie reserviert sind. Ist ein Artikel ausverkauft, zeigt „LateBird“ dem Kunden automatisch den Vorrat im nächstgelegenen Container an. Mitarbeiter werden lediglich benötigt, wenn es darum geht, die Ware nachzufüllen.

RESTAURANTFILIALE WIRD ZUM COWORKING-SPACE

Die Restaurantkette Hooters hat mit der Vermittlungsagentur für Büroplätze Spacee kooperiert, um in einer Filiale in Tokio
Restauranttische als Arbeitsplatz für Freiberufler zu vermieten. Damit sollen Geschäftszeiten mit wenig Auslastung überbrückt werden. Die Filiale vergibt vorerst 20 Spacee-Worksets, die in 30-minütigen Zeitfenstern für umgerechnet einen halben US-Dollar gebucht werden können. Dabei erhalten die Nutzer Rabatt auf ausgewählte Getränke, die von Kellnerinnen in traditioneller Hooters-Uniform serviert werden. Die Arbeitsbereiche sind täglich von 13:00 bis 19:00 Uhr verfügbarund für Studenten kostenlos.

CARSHARINGDIENST FÜHRT PEER-TO-PEER-MODELL EIN

Der Autohersteller General Motors plant ein Pilotprogramm, das es Fahrzeughaltern ermöglichen soll, ihr Auto zu vermieten, wann immer sie es selbst nicht benutzen. Der Test wird von General Motors’ Carsharingeinheit Maven durchgeführt. Dabei sollen die Besitzer ihre Autos auf der Plattform kostenpflichtig einstellen können und Maven wird an den Einnahmen der Vermietung beteiligt. General Motors geht mit dem Plan einen wichtigen Schritt vom Hersteller zum Mobilitätsanbieter, da Kunden durch Maven Zugang zu zahlreichen Fahrzeugen erhalten, ohne sie besitzen zu müssen.