Trends der Woche – KW 5

AUDI VERHINDERT UNFÄLLE MIT CODE FÜR WEBSITE

Audi hat in Schweden das Projekt „Safety Code“ gestartet, um Autofahrer vor Unfällen zu schützen. Anstatt an die Fahrer zu
appellieren, während der Fahrt auf die Nutzung ihrer Handys zu verzichten, bittet Audi Websitebetreiber um Hilfe dabei, die Straßen sicherer zu machen. Dafür bietet Audi einen kostenlosen Code an, der in das Skript von Websites integriert werden kann. Der Code analysiert die GPS-Position der Nutzer und sperrt den Zugang, sobald sie sich mit einer Geschwindigkeit von über 20 Stundenkilometern bewegen. Beifahrer können die Website wieder aufrufen, sobald sie bestätigt haben, dass sie selbst nicht am Steuer sitzen.

PER SONNENBRILLE SPRACHASSISTENTIN ANFORDERN

Das auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisierte Unternehmen Vuzix hat die smarte Sonnenbrille „Vuzix Blade“ entwickelt, die mit Amazons Sprachassistentin Alexa verknüpft ist. Nutzer der Brille verbinden sich zunächst mit Alexa, woraufhin im Sichtfeld ein grünes Feld erscheint. Danach können sie beispielsweise Fragen nach dem Wetter, einer bestimmten Route oder dem Verkehrsaufkommen stellen. Die Antwort wird dann innerhalb des grünen Feldes angezeigt. Die Brille und das dazugehörige SDK sollen Entwicklern noch im Laufe des Jahres bereitgestellt werden.

CROWDCASTING-APP FÜR EVENTS

Das US-amerikanische Start-up Surkus hat die gleichnamige App entwickelt, die Unternehmen mit Hilfe von Crowdcasting Besucher für Events zur Verfügung stellt. Unternehmen können für jedes Event eine entsprechende Bezahlung pro Gast veranschlagen und Kriterien wie Alter, Wohnort, Hobbys und Musikgeschmack festlegen. Der Algorithmus von Surkus durchforstet daraufhin alle Profile nach geeigneten Besuchern und schickt den passenden Kandidaten eine Anfrage. Damit die gebuchten Besucher das Event nicht vorzeitig verlassen, verwendet Surkus Geolocation-Tracking. Nach einem Event werden die Besucher innerhalb von 24 Stunden via PayPal bezahlt.

ALGORITHMEN ALS SERVICEANGEBOT

Das Berliner Start-up Powerplace optimiert ortsbasierte Dienste mit Hilfe von Bewegungsdaten in Echtzeit. Die Daten stammen aus externen und öffentlichen Quellen und beinhalten unter anderem anonyme GPS-Daten, Daten zum öffentlichen Verkehr und Informationen zu aktuellen Veranstaltungen. Ein Algorithmus ermittelt daraus unter anderem den Fußverkehr, die Beliebtheit eines Ortes zu bestimmten Zeiten und die Anzahl an Personen, die in einer Gegend leben. Ein Taxiunternehmen könnte so den Einsatz seiner Fahrer optimieren und ein Werber die Nutzung von Werbeflächen anpassen.

APP PASST INHALTE AN DIE STIMMUNG AN

Softwareentwickler haben in Kanada die App „Loki“ vorgestellt, die über die Face-ID-Kamera des iPhone X die Stimmung des Nutzers erkennt und entsprechende Inhalte anzeigt. Die Umwandlung der Bilder in Gesichtsdaten erfolgt über Apples ARKit. Die Daten werden an ein neuronales Netzwerk übermittelt, um die passenden Emotionen zu finden. Die App simuliert dann ein soziales Netzwerk, in dem Inhalte wie etwa Bilder gezeigt werden, die zur jeweiligen Stimmung lassen. Die Entwickler wollten damit zeigen, dass Inhalte in Social-Media-Newsfeeds manipuliert werden könnten, wenn die Kamera des iPhone X aktiv ist.