Trends der Woche – KW 7

ROBOTER ÜBERWACHT FORTSCHRITT AUF BAUSTELLEN

Das Start-up Doxel hat einen mit Lidar ausgestatteten Roboter entwickelt, der die Produktivität auf Baustellen erhöhen soll. Der Roboter scannt jeden Tag nach Arbeitsschluss die Baustelle und all ihre verbauten Komponenten mittels Lidar und sendet dann alle erfassten Daten in die Cloud, wo sie unter Verwendung semantischer Deep-Learning-Algorithmen auf Baufehler hin analysiert werden. Ferner ermöglicht der Roboter eine automatisierte Baufortschrittskontrolle, sodass der Einsatz von fehleranfälligeren menschlichen Mitarbeitern zunehmend obsolet wird.

Trends der Woche | KW7 | Neuromorph | diconium

KÜNSTLICHE SYNAPSEN FÜR NEUROMORPHE CHIPS

Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben künstliche Synapsen entwickelt und somit im Bereich Neuromorphic Computing einen Durchbruch erzielt. Die neuromorphen Computerchips schaffen Millionen von Berechnungen gleichzeitig. Sie wurden nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns erstellt, das die Synapsen als Schaltzentralen für Nervenimpulse nutzt. Die künstliche Synapse aus Siliziumgermanium ist imstande, die Stärke der elektronischen Ladung, die durch sie hindurchfließt, genau zu kontrollieren. Die Bauteile mit einem Durchmesser von 25 Nanometern könnten dazu führen, dass große Supercomputer in Zukunft obsolet werden.

AUTONOM FAHRENDES INVENTAR IM HOTELZIMMER

Der Fahrzeughersteller Nissan hat im Rahmen einer PR-Aktion ein traditionelles japanisches Gasthaus in Hakone mit diversen
automatisierten Gegenständen ausgestattet. Infolgedessen räumt sich in dem Gasthaus per Knopfdruck Sitzkissen, Tische und Hausschuhe, die mit Hightech ausgerüstet waren, völlig autonom selbst weg oder bewegten sich den Gästen entgegen. Ermöglicht wurde dies durch Nissans vollautomatisches Einparksystem „ProPILOT“, mit dem der Nissan Leaf ausgestattet ist und für das die Aktion werben sollte. Die selbstfahrenden Gegenstände sollten laut Nissan die Aufmerksamkeit für autonome Technologien erhöhen.

Trends der Woche KW7 | Brain UI | diconium

GEHIRN KANN IN SEKUNDEN EINEN CURSOR STEUERN

Im Rahmen des Projekts „BrainGate“ an der Brown University ist ein System entstanden, das eine Gehirn-Computer-Schnittstelle innerhalb von Sekunden dem Nutzer entsprechend kalibriert. Bisher waren ein ganzes Team und ein langwieriges Training notwendig, damit eine in der Bewegung eingeschränkte Person einen Computer so verwenden konnte. Bei dem neuen System stellt sich der Nutzer zunächst vor, wie er den Cursor mit der Hand bewegen würde. Das System nutzt dann statistische Lernmethoden, um zu ermitteln, welche Intention hinter den neuralen Signalen steckt, die aus dem motorischen Kortex kommen.

KOSTENLOSE DATEIEN FÜR 3D-GEDRUCKTE BRILLEN

GlassesUSA.com bietet neben einer eigenen 3D-gedruckten Brillenkollektion auch kostenlose Dateien und 3D-Templates an, mit denen Kunden ihre eigene Brille entwerfen und per 3D-Druck zu Hause herstellen können. Die Kunden können ihr Brillendesign sogar mit personalisiertem Text versehen und beispielsweise ihren Namen auf der Brille verewigen. Ist der Brillenrahmen gedruckt, können sie die Brillengläser, die auch mit individueller Sehstärke online bestellbar sind, einsetzen. Hierfür steht den Kunden ein Anwendungsvideo zur Verfügung.