Trends der Woche

Amazon-App mit Sprachassistenz

Der Onlinehändler Amazon hat die Sprachassistentin Alexa nun auch in seine bestehende iPhone-App integriert. Alexa soll als eine Art Einkaufshilfe beim Onlineshopping fungieren. Um die Sprachassistentin zu starten, muss der Nutzer lediglich auf das Mikrofonsymbol tippen. Anschließend kann sie durch einfache Sprachbefehle gesteuert werden. Auch bei der Beantwortung von Fragen zum Wetter kann auf Alexas Unterstützung zurückgegriffen werden. Darüber hinaus kann Alexa den Musikstream aktivieren. Die Applikation steht bislang nur in den USA zur Verfügung.

Bezahlen über Beacons im Geschäft

Das deutsche Unternehmen POS Tuning hat das System „Pocket Shop“ entwickelt, das Kassen in Geschäften ersetzt. Legt der Kunde in einem entsprechend ausgerüsteten Geschäft ein Produkt in seinen Einkaufswagen, sendet ein Beacon im Regal diese Information an das Smartphone, das in diesem Moment am nächsten ist. Geht der Kunde am Ausgang an Check-out-Beacons vorbei, wird automatisch über ein in der App hinterlegtes Konto die Abrechnung ausgelöst. Das Schlangestehen an der Kasse bleibt dem Kunden somit erspart. Die Entwicklung befindet sich noch im Prototypstadium und wird weiter verfeinert, bis das Unternehmen das System in Serie ausrollen kann.

Mit Quantencomputer gegen Staus

Der Autohersteller Volkswagen setzt auf einen Quantencomputer von D-Wave, um verlässlichere Stauprognosen anbieten zu können. Die Rechenpower des adiabatischen Quantencomputers soll dabei helfen, drohende Staus weit im Voraus zu erkennen. Autofahrer können dann alternative Routen nutzen und so dafür sorgen, dass die Staus gar nicht erst entstehen. Volkswagen-Entwicklern zufolge würde eine Berechnung der Daten mit einem Notebook länger als 45 Minuten dauern. Mit D-Waves Quantencomputer, auf den Volkswagen online zugreift, dauert sie hingegen nur wenige Millisekunden.

 Mit Funksensoren gegen das Bienensterben

Um das Bienensterben einzudämmen, hat die Deutsche Telekom Sensoren für Bienenstöcke entwickelt, damit die Imker über den Gesundheitszustand der Insekten im Bilde bleiben. Das System setzt auf die schmalbandige Funktechnik „NarrowBand Internet of Things“ (NB-IoT). Sie kann auch dicke Betonmauern durchdringen und ist deutlich energiesparender als andere Funkstandards. Über sie werden Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und die Aktivität der Bienen an eine Smartphone- oder Tablet-Anwendung übertragen. Der Imker kann die Daten dann auswerten und Rückschlüsse daraus ziehen.

Mit Emojis die persönliche Kaffeemischung bestimmen

BuzzFeeds Onlineplattform „Tasty“ hat in Zusammenarbeit mit NBCUniversal in der „Today Show“ eine personalisierbare Kaffeemischung vorgestellt, die Zuschauer anhand eines Emoji-Persönlichkeitstests bestimmen und bestellen können. Der Zuschauer beantwortet dafür online ein paar Fragen, indem er beispielsweise für seinen Lieblingsgeschmack einen Zitronen-, Apfel- oder Bananen-Emoji auswählt. Ein Algorithmus analysiert die Antworten, woraufhin der Kaffeetyp bestimmt wird. Zudem besteht die Möglichkeit, für jede bestellte Kaffeedose ein individuelles Etikett zu gestalten.