Trends der Woche

Essen bestellen per Navigations-App

Die Fast-Food-Kette Dunkin’ Donuts gibt Kunden die Möglichkeit, über die Navigationsanwendung „Waze“ Bestellungen bei der nächstgelegenen Filiale im Voraus aufzugeben. Dafür geben sie in der Suchmaske der Anwendung „Dunkin’ Donuts“ ein und erhalten dann die Läden in der Umgebung angezeigt, die sich auch als Favoriten speichern lassen. Sie wählen die gewünschten Produkte und führen die Zahlung anschließend direkt über die App aus. Kunden sollen so noch vor Verlassen des Hauses bestellen und damit die Wartezeit vor Ort verringern können.

Plattform für automatisierte Bewerbungsgespräche

Das australische Start-up Vervoe hatte die gleichnamige Plattform entwickelt, die aufwendige Bewerbungsgespräche durch ein automatisiertes System ersetzt und mehrere Bewerber gleichzeitig testet. „Vervoe“ verfügt über vorgefertigte Interviewskripts in verschiedenen Formaten, etwa Video oder Audio, die die Unternehmen samt Stellenangebot veröffentlichen können. Nach Abschluss der Bewerbungsrunde erhält das Unternehmen unbegrenzten Zugriff auf alle Interviews und kann diese schnell und unkompliziert sichten. Auf diese Weise sollen passende Mitarbeiter nach nur vier Tagen eingestellt werden können.

Über die Suchergebnisse Inhalte teilen

Mit der Funktion „Google Posts“ bietet Google Museen, Musikern, Sportvereinen und Filmstudios die Möglichkeit, Neuigkeiten direkt über die Suchergebnisse mit ihren Fans zu teilen. Verifizierte Organisationen und Personen können Texte, Bilder, Videos und Veranstaltungen auf diese Weise veröffentlichen. Geben Nutzer deren Namen in die Google-Suche ein, erscheinen die Inhalte oben auf der Seite. Der Service steht Desktop- und Smartphone-Nutzern zur Verfügung. Die teilnehmenden Unternehmen wiederum erfahren, wie viele Nutzer die Inhalte aufgerufen und mit ihnen interagiert haben.

Gesichtserkennung stoppt Toilettenpapierdiebe

Die Behörden in Peking testen in einer stark frequentierten öffentlichen Toilette in der Nähe des Himmelstempels im Tiantan-Park eine Maschine der Firma Shoulian Zhineng, um den Toilettenpapier-Diebstahl zu bekämpfen. Die Maschine befindet sich im Vorraum der öffentlichen Toilette und verwendet einen Gesichtsscanner, der das Gesicht jedes Besuchers scannt, bevor er 60 Zentimeter Klopapier freigibt. Falls ein Besucher mehr Klopapier benötigt, muss er neun Minuten warten. Auf diese Weise konnte der Toilettenpapierverbrauch innerhalb von drei Tagen von 20 auf vier Rollen reduziert werden.

Schmerzfreie Alternative zur Impfspritze

Forscher der University of California haben mit „MucoJet“ eine Lösung entwickelt, die Impfspritzen überflüssig machen könnte. Der 15 Millimeter kleine Zylinder lässt sich an die Innenseite der Wange heften und strahlt von dort seine Impfstoffe aus. Der Patient drückt den tablettengroßen Zylinder leicht mit den Fingern, wodurch im Inneren des Zylinders Wasser und ein chemischer Treibstoff miteinander reagieren. Der dabei entstehende Druck bewirkt, dass ein winziger Kolben den Impfstoff völlig schmerzfrei abgibt. Der Impfstoff durchdringt daraufhin die Schleimhaut und gelangt so zu den Immunzellen, die sich darunter befinden