Trends der Woche

Virtual-Reality-Spiel am Flughafen

Der Gepäckhersteller Samsonite hat Reisenden am Flughafen in Sydney einen Monat lang die Möglichkeit gegeben, sich die Wartezeit mit einem Virtual-Reality-Spiel zu vertreiben. In der Qantas-Club-Lounge konnten sie sich mit Hilfe einer Oculus Rift 360-Grad-Bilder von Paris anschauen. Ziel des Spiels war es, so schnell wie möglich fünf Koffer in der Nähe von Pariser Sehenswürdigkeiten zu finden. Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehörten der Eiffelturm, der Louvre und der Arc de Triomphe. Jede Woche gewann der beste Spieler ein Kofferset der neuen „Curv“-Kollektion. Am Ende der Aktion wurde zusätzlich eine Parisreise für zwei Personen verlost.

Champagnerknopf am Arbeitsplatz

Das britische Immobilienunternehmen Enstar Capital hat in einem neuen Bürogebäude im Londoner Stadtteil Soho einen Speiselift installiert, in dem Champagner zu den Mitarbeitern im Gebäude transportiert wird. Zu diesem Zweck wurden in den Büros Knöpfe angebracht, die betätigt werden können, um Champagner zu bestellen. Die Bestellung geht an ein Sushirestaurant im Erdgeschoss des Bürogebäudes und wird einfach per Lift zu dem jeweiligen Mitarbeiter hochgeschickt. Das soll den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Erfolge oder andere Anlässe gebührend zu feiern.

Smarter Laufschuh beugt Verletzungen vor

Der smarte Laufschuh „Altra Torin IQ“ des US-amerikanischen Unternehmens Altra Running soll seinen Träger vor Verletzungen schützen. Dafür analysieren Sensoren in der Sohle, ob das Laufverhalten des Nutzers Verletzungen begünstigt. Eine dazugehörige App teilt die Unterseite des Fußes in Sektoren ein: Fersen, Zehen, linke und rechte Fußseite. Ein eingebauter Audioassistent gibt in Echtzeit Tipps für Bewegungen und motiviert den Träger mit aufmunternden Sprüchen. Darüber hinaus misst der Schuh die zurückgelegte Distanz, das Lauftempo und die Schrittfrequenz und übermittelt diese Daten an die App.

Amazon ermöglicht Bargeldzahlung

Mit „Amazon Cash“ können Kunden des Versandhändlers im stationären Handel Geld auf ihr Nutzerkonto einzahlen. Der Service funktioniert ähnlich wie das Erwerben einer Geschenkkarte und ist für jene Kunden gedacht, die keine Kredit- oder Geldkarte haben, um bei Amazon zu bezahlen. Anders als bei Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal benötigen Nutzer von „Amazon Cash“ kein Bankkonto, sondern nur Bargeld. Sie fordern per Textnachricht einen Barcode an, der ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert wird. Mit diesem Barcode können sie bei teilnehmenden Händlern wie etwa CVS ihr Amazon-Konto mit einem Guthaben von bis zu 500 US-Dollar aufladen.

Roboter bringt Menschen zusammen

Das US-amerikanische Start-up OhmniLabs hat den Roboter „Ohmni“ entwickelt, mit dessen Hilfe Familienmitglieder über große Distanzen hinweg miteinander interagieren können. Der Telepräsenzroboter steht auf Rollen, ist mit einem Lautsprecher ausgestattet und hat als Kopf einen Bildschirm. Der Nutzer loggt sich über eine Website ein, um sich mit „Ohmni“ zu verbinden. Unter Verwendung der hierfür entwickelten MotionMap-Technologie macht sich der Roboter auf den Weg zu jener Person, mit der eine Unterhaltung geführt werden soll. Dank seines beweglichen Nackens verfügt er über ein breites Sichtfeld und kann sogar mit dem Kopf nicken.