Trends der Woche

 Der künstlich intelligente Verkaufsautomat

Das US-amerikanische Unternehmen ViaTouch hat den intelligenten, interaktiven Verkaufsautomaten „Vicki“ entwickelt, der ähnlich wie die Sprachassistentin Siri Fragen beantworten kann. Neben Essen und Getränken kann „Vicki“ beispielsweise auch Kosmetik und Medikamente verkaufen. Der Kunde erstellt zunächst ein Konto und loggt sich per Fingerabdruck oder Augenscan ein. Die Automatentür wird daraufhin entriegelt und der Automat erkennt, ob Produkte tatsächlich entnommen oder zurück auf die Ablage gelegt werden. Auf einem Videodisplay werden dem Kunden Informationen wie der Preis und Antworten auf Fragen angezeigt.

Südkorea plant die Abschaffung von Münzen

Die südkoreanische Notenbank zieht in Betracht, das Münzgeld zukünftig abzuschaffen, und hat deshalb in 23.000 Supermärkten ein Pilotprojekt gestartet. Im Zuge dessen können sich die Kunden beim Bezahlen an der Kasse das Wechselgeld auf eine gängige Guthabenkarte buchen lassen, beispielsweise auf eine Kunden- oder eine Rabattkarte. Wird das Testprojekt positiv angenommen, soll es auch die Option geben, sich das Wechselgeld auf das eigene Bankkonto überweisen zu lassen. Die Zentralbank erhofft sich große Kosteneinsparungen durch eine geringere Münzproduktion.

Persönliches Einloggen in Online- und Offlineshops

Der Onlinemarktplatz für Luxusmarken Farfetch hat in London sein Konzeptgeschäft „Shop of the Future“ präsentiert, das eine modulare Bedienplattform verwendet. Mit Hilfe der Plattform werden sowohl die Online- als auch die Offlinedaten der Kunden analysiert und Profile erstellt. Dadurch sollen die Marken besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen können. Der Kunde erstellt dabei ein universelles Kennwort, das er zum Onlineshopping verwenden kann. Sobald er dann eine Filiale betritt, wird er anhand dieses Kennworts erkannt, sodass ihm im Laden ein personalisiertes Einkaufserlebnis geboten werden kann.

Dezentralisierte Wissensdatenbank belohnt Reviews

Das kalifornische Start-up Lunyr bietet eine dezentralisierte Wissensdatenbank an, die auf der Ethereum-Blockchain basiert und Nutzer für Beiträge und das Nachprüfen von Informationen belohnt. Das Ziel ist es, eine zuverlässige und zensurfreie Enzyklopädie und zukünftig auch eine Programmierschnittstelle bereitzustellen, die Entwickler für Anwendungen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Augmented Reality und Virtual Reality nutzen können. Nutzer erhalten für ihre Mitwirkung virtuelle Wertmarken, die das Unternehmen über Werbeeinblendungen finanziert.

App kalkuliert Wartezeiten am Flughafen

Das Start-up Ment hat die gleichnamige App entwickelt, die per Crowdsourcing Wartezeiten am Flughafen in Echtzeit kalkuliert und vorhersagt. Reisende werden rechtzeitig über Flugverspätungen sowie über Wartezeiten am Check-in, bei der Security oder in Flughafenrestaurants informiert, sodass sie ihren Abreisetag besser planen können und am Flughafen nicht in Stress geraten. Die App ist nicht nur für Vielflieger mit einer straffen Zeitplanung gedacht, sondern auch für Urlaubsreisende, die sich auf diese Weise bereits auf dem Weg zum Flughafen auf die Wartezeiten vor Ort einstellen können.