Trends der Woche

Roboterpolizisten treten Dienst in Dubai an

Die spanische Firma PAL Robotics hat den Roboterpolizisten „REEM“ entwickelt, der nun in Dubai seinen Dienst angetreten hat. Der Roboter misst 1,70 Meter, wiegt hundert Kilogramm und hat einen menschenähnlichen Oberkörper, bewegt sich jedoch auf Rädern statt auf Beinen. Er kann aktuell noch keine Ermittlungsarbeit leisten, sondern fungiert vorerst primär als eine Art Kundendienstmitarbeiter, der mehrere Sprachen spricht. Personen vor Ort können über einen Touchscreen am Oberkörper des Roboters eine Anzeige aufgeben, ihre Strafzettel bezahlen oder in Notfällen die Polizei alarmieren.

HoloLens antizipiert Wünsche von Fluggästen

Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat mit dem IT-Dienstleister Dimension Data eine Software für die HoloLens von Microsoft erprobt. Mit dieser Software bekommt die Crew relevante Fluggastinformationen direkt in das Sichtfeld der HoloLens-Brille eingeblendet. Trägt ein Crewmitglied die HoloLens und schaut einen Fluggast an, erhält es etwa Informationen zu dessen bevorzugten Getränken und Speisen. Nach einer visuell-auditiven Analyse werden zudem Hinweise auf den emotionalen Zustand des Reisenden gegeben. Für die Crew bietet dies die Möglichkeit, noch genauer auf die Bedürfnisse der Fluggäste einzugehen, um so das Kundenerlebnis zu steigern.

App diagnostiziert Gehirnerschütterungen

Das in Indiana ansässige Start-up Brightlamp hat eine Smartphone-Anwendung vorgestellt, die innerhalb von 15 Sekunden Gehirnerschütterungen diagnostizieren kann. Sie macht sich die Tatsache zunutze, dass Gehirnaktivitäten an den Reaktionen der Pupille ablesbar sind. Die App verwendet die Kamera und den Blitz des Mobilgeräts, um einen Pupillenreflex hervorzurufen und aufzunehmen. Sie gleicht dann die ermittelte Pupillenerweiterung mit einer Datenbank mit medizinisch zertifizierten Resonanzen ab und liefert dem Nutzer sofort das Ergebnis. Eine zusätzliche Hardware ist für diesen Test nicht vonnöten.

Suchmaschine belohnt mit Bonuspunkten

Microsoft belohnt in Großbritannien die Nutzer seiner Suchmaschine Bing mit Bonuspunkten, die sie für den Kauf von Musik, Filmen und anderen Produkten im Onlineshop des Unternehmens einsetzen können. Mit „Microsoft Rewards“ sollen die Nutzer, anders als bei anderen Treueprogrammen, auch ohne einen vorherigen Produktkauf Punkte sammeln können. Die Punkte werden dem Nutzer gutgeschrieben, solange er während der Nutzung von Bing in seinem Benutzerkonto eingeloggt ist. In der ersten Stufe erhält er drei Punkte pro Anfrage, und nach Erreichen der zweiten Stufe kann er von zusätzlichen Sonderangeboten und Rabatten Gebrauch machen.

Chip speichert Daten mit Licht

Ein internationales Forscherteam hat mit Hilfe des Phasenwechselmaterials GST einen komplett auf Licht basierenden Speicherchip entwickelt, der Daten dauerhaft speichern kann. Über einen kleinen Bereich des GST, auch als Wellenleiter bekannt, konnte gezeigt werden, dass unterschiedliche Lichtimpulse dazu führen können, dass das GST dauerhaft einen amorphen oder einen kristallinen Zustand annimmt. Beide Zustände ergeben später, wenn Licht mit sehr viel geringerer Intensität durch den Wellenleiter geschickt wird, die Information 1 oder 0, womit sich Bits schreiben und lesen lassen.