Technologie-Trends 2022 – diese 9 Trends werden Ihr Business nachhaltig prägen

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Volle Fahrt voraus! Denn Technologie schläft nicht. Cybersecurity, die Renaissance des eigenen Fortbewegungsmittels oder VR-Anwendungen im Home Office – die Trends von heute sind die Wettbewerbsentscheider von morgen. Unsere Digital Consultants nehmen die 9 heißesten Tech-Trends unter die Lupe, prüfen sie auf Praxistauglichkeit und geben aufschlussreiche Ausblicke.

Technologie-Trends 2022 – diese 9 Trends werden Ihr Business nachhaltig prägen

TREND 1: Tech-Riesen sind nicht zu stoppen 

Egal, wohin man blickt: Apple, Google, Microsoft und Facebook diktieren die digitale westliche Hemisphäre. Alleine Apple ist an der Börse wertvoller als der komplette DAX1. Und was können die Europäer dagegen halten? Strafen, neue Datenschutzgesetze, Digital-Steuern und die Drohung der Zerschlagung. Doch das wird nichts ausrichten gegen die Dominanz der US-Tech-Giganten. 

Die Ursache dafür liegt nicht nur in den bereits bestehenden Gesetzen, sondern auch in uns Nutzern. Selbst wenn wir wissen, dass Google, Facebook und Apple unsere Daten für Gott weiß was alles nutzt, wir geben sie gerne her, um vermeintlich "kostenlos" die Dienste und die Convenience nutzen zu können. Das werden auch Strafen, Zerschlagung oder härtere Datenschutzgesetze nicht ändern. Im Gegenteil: Durch noch kompliziertere Gesetze und Regularien wird es für europäische Unternehmen und Start-Ups noch schwieriger, einen Gegenpol oder gar einen ernstzunehmenden Wettbewerb aufzubauen. Bester Beweis dafür ist, dass in den Top 100 börsennotierten Unternehmen genau zwei deutsche vertreten sind2: SAP auf Platz 57 und Siemens auf Platz 85. Über die Hälfte der Top 100 Unternehmen sind US-Technologie- oder asiatische Unternehmen. Dieser Trend wird sich auch im Jahr 2022 fortsetzen, selbst wenn China derzeit (marginale) Strafen gegen Alibaba, JD.com und Tencent verhängt, um die Tech-Dominanz zu reduzieren3 oder die US-Regierung ein vergleichbares Vorgehen plant. Ohne diese Technologieriesen wird auch in dem kommenden Jahr nichts vorangehen – und es wird nichts gegen sie gewachsen sein.

Alexander Käppler

ai edge | internet trends 2022 | diconium

Technologie-Trends 2022 – diese 9 Trends werden Ihr Business nachhaltig prägen

TREND 2: AI Edge – das Maschinenlernen ohne Cloud

Algorithmen auf Basis von Machine Learning sind eine wesentliche Form künstlicher Intelligenz. In vielen Fällen basieren diese Algorithmen auf der Analyse möglichst großer Datenmengen in Cloud-Systemen. Doch das ist je nach Anwendungsfall nicht immer der beste Weg zum Ziel. Genau hier setzt der Techniktrend 2021 an, genannt AI Edge, AIoT oder AIxIoT – je nachdem, welches Unternehmen das gerade propagiert.

Gemeint ist damit, Machine Learning nicht mehr in externen Clouds stattfinden zu lassen, sondern in lokalen Netzwerken (AI Edge) oder – noch besser – in den Sensoren selbst, die für die Datensammlung zuständig sind (AIoT / AIxIoT).

Die Vorteile sind deutlich: Zum einen bleiben die Daten bei demjenigen, der sie erzeugt. Für Endkunden bedeutet das: personenbezogene Daten sind sehr viel besser geschützt. Die Industrie wiederum kann sich sicher sein, die eigenen Messdaten nicht mit den Mitbewerbern beim Machine Learning teilen zu müssen.

Gleichzeitig tendieren Big-Data-Machine-Learning-Systeme dank ihrer Architektur dazu, kleinste gemeinsame Nenner zu finden und nicht die individuell beste Lösung für eine Aufgabe. Werden die Daten genau da berechnet, wo sie auch erzeugt werden, passt die Lösung für den jeweiligen Anwendungsfall am genauesten. In Smartphones werden diese AI-Edge-Lösungen bei einigen Herstellern schon länger genutzt. Die Gesichtserkennung FaceID von Apple wird zum Beispiel ausschließlich im iPhone selbst auf den eingebauten AI-Chips realisiert.

Inzwischen sinken Kosten, Größe,  Stromverbrauch und Entwicklungsaufwand von AI-Chipsätzen rapide. Das wird schon in 2021 neue intelligente Heimanwendungen erlauben. Auf der digitalen CES wurden zum Beispiel Duschköpfe mit eingebauter Intelligenz gezeigt – um den Wasser- und Energieverbrauch optimieren zu können.  Gleichzeitig entstehen die ersten auf 5G basierenden Campusnetze, die die lokale Nutzung der Daten von tausenden IoT-Geräten gleichzeitig zum Beispiel in Logistikzentren oder Fabrikhallen erlaubt.

Stefan Westphal

Technologie-Trends 2022 – diese 9 Trends werden Ihr Business nachhaltig prägen

TREND 3: Die Renaissance des eigenen Fortbewegungsmittels

Auch hier scheint die COVID-19-Pandemie der Gamechanger zu sein: Haben wir vor Monaten noch vom Dieselgate gesprochen und sinkende Absatzzahlen der Automobilwirtschaft gesehen, so kann sich das Szenario doch noch drehen. Das eigene KFZ für die individuelle Mobilität hat durch den Faktor "Sicherheit" das Potenzial, doch noch einmal relevant zu werden. Viele Mobilitätskonzepte setzen auf das geteilte Nutzen von Fortbewegungsmitteln (CarSharing, MOIA, Stadtauto etc.) oder auf die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Doch wenn der COVID-19-Virus weiter so grassiert, dann wird ein Teil der Gesellschaft versucht sein, das Infektionsrisiko während der Mobilität so gering wie möglich zu halten – und das wird nur durch Abschottung im eigenen Fahrzeug möglich sein.

Somit könnte es sein, dass tatsächlich die eigentlich totgesagte Branche der Automobilwirtschaft einen Aufschwung erlebt, der so eigentlich nicht absehbar war. Aber wie wird sich die Nutzung ändern?

Tesla hat gezeigt, wie mit einem Klick die Reichweite der Autos erweitert wurde, in dem Akku-Kapazität freigeschaltet wurde. Und das ist noch lange nicht alles, was so im Kontext Digitalisierung machbar ist, denn die Digitalisierung wird auch innerhalb des Autos und beim Fahrvergnügen nicht stoppen. Ob es Fahrer-Assistenz-Systeme wie die Spur- und Abstandshaltung sind oder gleich der Autopilot, ob es ein Touch-UI-Mediasystem ist oder gleich das sprachgesteuerte Komplettpaket – alle OEM entwickeln mit Hochdruck an der Digitalisierung des Fahrvergnügens. Auf allen Ebenen. Doch die Ebene, welche die wahrscheinlich größte Relevanz für das Fortbestehen einzelner Hersteller entfalten wird, ist die für den Nutzer unsichtbare – die Ebene der Daten und die Ebene dessen, was mit Telematik- und Behavioral-Tracking-Daten initiiert und berechnet werden kann. Wer als Hersteller von Mobilitätslösungen das Thema Daten und vor allem deren Korrelation nicht im Auge und vor allem nicht als Top-Prio gesetzt hat, wird in ein paar Jahren nicht mehr am Markt vertreten sein.

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Alexander Käppler

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TREND 4: E-Sports – die Frage lautet nicht ob, sondern wie

In den vergangenen Jahren oftmals noch kritisch beobachtet, hat sich E-Sports inzwischen als Trend etabliert, der selbst den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise trotzt. Mittlerweile hat sich die Industrie einen weltweiten Gesamtumsatz von ca. 1 Billion Euro erarbeitet. Der Markt ist daher längst nicht mehr nur für Fortune 500 oder endemische (direkt mit dem E-Sports verbundene) Unternehmen interessant, sondern zunehmend auch für nicht endemische Businesses attraktiv. Im Sponsoring-Mix des E-Sports sind inzwischen fast 50 % nicht-endemische Unternehmen vertreten. Selbst im deutschen Profifußball, der das Thema zunächst recht vorsichtig behandelt hat, nehmen inzwischen 26 der 36 Profivereinen der 1. Und 2. Bundesliga in der sogenannten Virtuellen Bundesliga (VBL) teil. 

Die Frage vor der Unternehmen aktuell stehen, lautet daher nicht länger, ob man sich im E-Sport engagieren sollte, sondern wie genau. Denn E-Sport eröffnet ein weites Feld an Möglichkeiten, um sich zu involvieren und dabei eigene Ziele zu erreichen. An vorderster Stelle stehen hier sicherlich Markenreputation und Markenmanagement. Gerade jüngere Zielgruppen können sehr direkt angesprochen und die eigene Marke optimal inszeniert werden. Vom Team-, Event- oder Ligasponsoring bis hin zur Vermarktung von In-Game-Elementen wie beispielsweise von sogenannten Lootboxen stehen hier zahlreiche Optionen zur Verfügung, um kreativ und effektiv auf sich aufmerksam zu machen. Der E-Sport dient hier als offene Plattform für Sponsoren, Partner und Investoren. Gleichzeitig fungiert der E-Sport aber auch als Vehikel, um sich auf neuen/weiteren Kanälen zu etablieren bzw. in internationale Märkte zu expandieren.

Seien es Plattformen wie vor allem Twitch oder auch der Einstieg ins Influencer-Marketing z.B. auch auf TikTok – gerade diese Aktivitäten können Markteinstiege erleichtern, da sich der E-Sport mittlerweile als globales Phänomen einstufen lässt. Wenn diese Aktivitäten geschickt in eine übergreifende Vermarktungs- oder E-Commerce-Strategie eingebettet werden, ist neben dem Markenmanagement vor allem auch eine Umsatzsteigerung möglich. Angesichts des zunehmenden Drängens zahlreicher Unternehmen in den E-Sports-Markt ist jedoch strategisches, kreatives und vor allem zeitnahes Handeln gefordert, damit die lukrativsten Optionen nicht schon von der Konkurrenz komplett besetzt sind.

Enno Sominka

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TREND 5: Daten, Daten, Daten – jetzt Digitalisieren: Wer wartet, wird verlieren

Letztes Jahr haben wir geschrieben, dass ein Trend des Jahres 2021 sein wird, nicht nur nach vorne, also in Richtung Kunde, sondern auch nach innen, also in die internen Prozesse, zu digitalisieren. Das ist so auch zu Teilen erfolgt. Was jedoch oft unterschätzt wurde, sind die benötigten und die vorhandenen Daten. Und deswegen wird das Thema "Daten" in 2021 noch wichtiger. 

Unternehmen, die Daten nicht nur für Marketing (in Richtung Kunde) nutzen, sondern sich vorhandene Daten auch für interne Abläufe zunutze machen, werden extra gestärkt aus der Pandemie hervorgehen. Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, welche Prozesse lohnenswert digitalisiert werden können und vor allem, welche Daten in welcher Qualität notwendig sind, um diese Digitalisierung auch realisieren zu können. Hier können Unternehmen unter anderem auf unseren Partner Celonis zurückgreifen, um einen Überblick über die aktuellen Prozesse und Prozesskosten zu bekommen. Die notwendigen Daten sind oft bereits vorhanden, nur fehlt in vielen Fällen das Know-How, die Zeit oder die Technologie, sich die Daten zunutze zu machen. Daher wird der Trend der Datennutzung weiter an Relevanz Bestand haben. Wer die aktuelle Zeit der Limitierung nicht zur internen Digitalisierung nutzt, wird nach Ende der Pandemie das Nachsehen haben.

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Alexander Käppler

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TREND 6: Sustainability, Responsibility & Brand Value

Zugegeben: Dass eine eindeutige, glaubhafte und positive Position eines Unternehmens zu gesellschaftlichen Werten den Brand Value stützt, ist nicht neu. Aber 2020 hat diesen Trend massiv beschleunigt. Wie ein Unternehmen zu Klimawandel, Ressourcenschonung, Diversität und auch sozialer Ungleichheit steht, wird 2022 mehr und mehr zur Überlebensfrage – besonders im Umfeld des nordamerikanischen Marktes.

Im Brand Value Index 2020 gehörten die Marken zu den größten Verlierern, die den Trend zu mehr Klimaschutz immer noch nicht aufgegriffen haben. Unter den Absteigern waren auch einige deutsche Unternehmen aus Schlüsselindustrien.

Der Brand Value Index errechnet sich aus zwei wesentlichen Datenpools: Zum einen geht es darum, wie Endkunden die Marke empfinden, zum anderen aber auch um die Einschätzung von Analysten, wie zukunftsfähig ein Unternehmen ist. Hier schließt sich dann der Kreis zu den eigenen Mitarbeitern.

Die Bewertungslogik der Analysten beschreibt folgendes System: die heutigen und künftigen Top-Performer in ihren Jobs – und zwar nicht mehr nur in den technischen Positionen – haben eine wertegetriebene Grundeinstellung. Das steht im Gegensatz zu einer finanziell getriebenen Grundeinstellung, wie sie in der Generation davor verbreitet war. Die Top-Performer werden die Unternehmen als Arbeitgeber bevorzugen, die diese Werte achten und vertreten. Und nur die Unternehmen mit Top-Performern habe eine Chance, in der sich mit Höchsttempo ändernden Welt zu bestehen. Daraus folgt: keine Werte, kein Wert.

Während für deutsche Top-Performer Fragen des Klimawandels und der Diversität eine Rolle spielen, kommen in den USA – getrieben von der jüngsten Vergangenheit – auch noch der Kampf gegen strukturellen Rassismus und die Bereitstellung von Aufstiegsmöglichkeiten benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen eine Rolle. Und wohl auch der neue Präsident spielt eine Rolle. Denn den großen US-Unternehmen ist es bei der digitalen CES auffallend leichtgefallen, sich zu den gesellschaftlichen Werten zu bekennen.

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Stefan Westphal

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TREND 7: Homeoffice als Treiber für VR-Anwendungen

Die COVID-19-Pandemie hat es gezeigt: Arbeiten im Home Office ist möglich! Nicht für jeden, aber für viele Digital- und Wissensarbeiter hat sich das Arbeiten von zu Hause als effizienter und flexibler herausgestellt. Unternehmen und Mitarbeiter haben gelernt, selbstorganisiert und konzentriert auch von zu Hause aus zu arbeiten. Was fehlt, ist das Gefühl der Gemeinschaft4. Und hier sehen wir einen Treiber für das weitere Wachstum und eine noch bessere Nutzung von VR-Anwendungen. 

Zahlreiche Startups und Softwareschmieden "schießen zwar derzeit wie Pilze aus dem Boden", jedoch ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Die Hardware, welche aktuell noch sehr ressourcenhungrig ist, wird sich verbessern. Selbst wenn Facebook derzeit noch eine Art quasi-Monopol auf autarke VR-Brillen hat, die Nachteile, die mit der Nutzung von Oculus verbunden sind, werden durch andere Anbieter oder Technologien kompensiert werden. Wir sehen in der VR-Technologie (mit oder ohne dedizierte extra Hardware, als Web oder eigenständige App) ein Trend, der 2022 erst so richtig Fahrt aufnehmen wird – denn das Arbeiten aus dem Home Office wird nicht vergehen, es wird das Arbeiten 4.0.

Eine kleine Anbieterauswahl: MeetinVR, Glue, BigScreen VR, Spatial, AltspaceVR, WeAre Rooms, Lightshape, vispa.io.

Alexander Käppler

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TREND 8: Distributed Cloud

Der Ansatz der "Distributed Cloud" stellt die nächste Generation des Cloud Computing dar. Im Gegensatz zur herkömmlichen Funktionsweise einer Cloud, einem zentralen Speicherort aller Daten, setzt dieses Konzept auf drei verschiedene Hierarchieebenen: die Core Cloud, mehrere regionale Clouds und viele Edge Clouds. 

Dabei bietet die Core Cloud sämtliche Services an und kommuniziert mit den regionalen und Edge Cloud: Die regionalen Clouds stellen Zwischenstationen dar, die hauptsächlich Proxy- und Caching-Funktionen übernehmen, während die Edge Clouds Aufgabenbereiche abdecken, die eine sehr niedrige Latenz benötigen und dementsprechend möglichst nah am Nutzer platziert sind. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das Zwischenspeichern von Daten und evtl. gesamten Services, um zu verhindern, dass diese bei jeder Nutzung neu aus der Core Cloud geladen werden müssen, sondern in physischer Nähe kurzerhand von Edge Clouds bezogen werden können.

Auf diese Weise können die zentralen Ziele der Distributed Cloud, eine möglichst niedrige Latenz, bessere Skalierbarkeit und eine höhere Performance, erreicht werden.  Mit steigendem Umfang und größerer Komplexität der üblichen Services, steigt auch der Bedarf an Distributed Clouds, da der benötigte Bandbreitenbedarf langfristig reduziert werden muss.  Neben dem Einsatz bei Content Delivery Networks, die z.B. für das Streamen von Videoinhalten benötigt werden oder der Verwendung in Smart Factories, stellt das Konzept der Distributed Clouds die Grundlage für die Zukunft der Mobilität dar. Denn für das autonome Fahren, bei dem sämtliche Fahrzeuge in kürzester Zeit eine Vielzahl an Daten miteinander austauschen müssen, um eine unfallfrei ihren Weg zu finden, benötigt man sowohl eine absolute Verlässlichkeit als auch eine äußerst geringe Latenz der Cloud-Infrastruktur.

Demnach wird auch diese Technologie in Zukunft weiterentwickelt und stark an Bedeutung gewinnen werden – so sind Sie mit uns an Ihrer Seite für Ihr Unternehmen vom Enabling Ihrer Mitarbeiter über die Erstellung individueller Konzepte bis hin zur Implementierung und Betrieb von Cloud-Lösungen bestens betreut. 

Nicolai Butteweg

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TREND 9: Cybersecurity – Die Kehrseite der Digitalisierung 

Ein weiterer Trend, der sich fortsetzen und in den kommenden Jahren weiter zuspitzen wird, ist der ganze Themenkomplex der digitalen Sicherheit: Cybersecurity. Treiber der Entwicklung sind neben dem Arbeiten aus dem Home Office auch die digitale Vernetzung von Geräten (IoT), Home-Automatisierung sowie die Automatisierung und Digitalisierung der Fortbewegung. Auch das eigene Heim sollte einbruchs- und hackersicher sein.

Wichtiger jedoch sind kritische Infrastrukturen wie Atomkraftwerke oder Krankenhäuser – diese werden zunehmend digitalisiert und das birgt zahlreiche Einfallsmöglichkeiten für Hacker. Autonomes Fahren und zahlreiche digitale Dienste innerhalb des Fahrzeuges öffnen ebenso die Türe für Hacker und Cyberangriffe. Je mehr digitalisiert wird, je mehr "over the air" aktualisiert oder installiert werden kann, desto stärker wird das Augenmerk auf die Sicherheit von Daten und Datenverbindungen gelegt werden. Unternehmen, die sich mit dem Thema der Daten- und Infrastruktursicherheit beschäftigen, sehen im Grunde goldenen Zeiten entgegen. Unternehmen, die zwar Home Office anbieten oder zumindest online Transaktionen (wie etwa Bestellungen, E-Mail-Versand, Chats, etc.) durchführen und sich noch keine Gedanken zum Thema Cybersecurity gemacht haben, sollten das schleunigst nachholen. Ist das Netzwerk erst einmal infiziert oder gar verschlüsselt, ist es zu spät.

Alexander Käppler

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Burkhard Richter
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